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2012 - ein besonderer Frühling im Bahnland Erzgebirge Richard Hartmann Jahr - Auf Spurensuche in Norwegen (August 2009)
Frühlingsanfang im Küchwald und bei der Döllnitzbahn (2012) Solidarität mit Spähdorn (Februar 2009)
Rodelspaß in Hammerunterwiesenthal (Februar 2012)( Urlaub am Bahnhof? Urlaub im Bahnhof? (Sommer 2008)
Die Weihnachtszeit hat begonnen… (Ende 2011) Das Warten auf die Weißeritztalbahn (Herbst 2007)
Industriekultur, Hasiči und Naumburger Meister (Herbst 2011) Alles neu macht der Mai...(II) (Frühjahr 2007)
Inlandsbanan durch Norrland (Sommer 2011) Alles neu macht der Mai... (Frühjahr 2007)
Unner Vugtland is schie und das Meppel ist zurück (Frühjahr 2011) Die Zahlen des 18. Tages des Jahres 2007
Rettet die..., rettet den... und ein Geburtstag (Frühjahr 2011) Bauen zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten (November/Dezember 2006)
Gegen die braune Brut (März 2012/Februar 2011) DB oder das Ding von Berlin (Juni 2006)
Freitag, der 15. Oktober 2010 Das Augusthochwasser 2005 in der Schweiz
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2012 - ein besonderer Frühling im Bahnland Erzgebirge

 

Wie jedes Jahr standen zu Pfingsten wieder die Qualmwolken der Schmalspurzüge über dem Schwarzwasser- und Preßnitztal. Die Preßnitztalbahn feierte ihr 120-jähriges Bestehen.

Die 23 km lange Preßnitztalbahn von Wolkenstein nach Jöhstadt wurde am 31. Mai 1892 als Schmalspurbahn mit der sächsischen Spurweite von 750 mm eröffnet. Die sä. I K war hier im Einsatz und später wurde der Verkehr von der sä. IV K geprägt. Von 1984 bis Ende 1986 erfolgte die schrittweise Einstellung des Personen- und Güterverkehrs. Danach wurde bis Herbst 1989 diese Strecke abgebrochen.
 
Das Wunder besteht darin, daß zur Feier "100 Jahre Preßnitztalbahn" Pfingsten 1992 erstmals wieder eine Dampflok auf wenigen Metern Gleis vor dem inzwischen restaurierten Jöhstädter Lokschuppen pendelte. Seither gibt es die Jöhstädter Bahnhofsfeste, jedes Jahr gespickt mit neuen Überraschungen und Eisenbahnabenteuern. 

Fotomodelle auf der Preßnitztalbahn (Pfingsten 2012) 

Fünf Lokomotiven standen unter Dampf und präsentierten sich immer wieder den Fotografen. Die sechste fungierte kalt ebenfalls als Fotomodell. Wie vor 120 Jahren war auch eine sä.  I K dabei.

IV K der Preßnitztalbahn 99 1542-2 am Wasserhaus in Steinbach bei Jöhstadt. IV K der Preßnitztalbahn 99 1568-7 passiert das Kraftwerk nahe dem Haltepunkt Wildbach.
Die "kalte" VI K 99 1715-4 steht mit einem Rollwagenzug an der Rampe im Bahnhof Schmalzgrube. Das "Meppel" 99 4511 der Preßnitztalbahn unterwegs im Schwarzwassertal.
Der Gast von der Insel Rügen, die "Aquarius C", mit frisch revidiertem Kessel, erreicht den Haltepunkt Loreleifelsen. Die sä. IK Nr. 54 des VSSB fährt schwungvoll in den Bahnhof Jöhstadt ein.

sehenswerte Modellbahnschau in der Fahrzeughalle der Preßnitztalbahn


Das TTe-Modell der Wittower Fähre von Roland und Jürgen Block war ständig dicht umlagert.
Zum Glück gibt es auf der H0e-Anlage der "Schmalspurfreunde Cottbus" die Luftüberwachung.

Die Züge auf Kollisionskurs sollten lieber anhalten. Denn es ist nicht bekannt, ob der Klapperstorch auch für Lokomotivennachwuchs zuständig ist!

Bemerkung: Diese 2 Bilder sind natürlich nur beispielhaft für die ganze Schau.

 
Bereits eine Woche nach dem Jöhstädter Bahnhofsfest, am 2. und 3. Juni 2012, ging die Dampf-Party im Bahnland Erzgebirge weiter. Diesmal feierte die Fichtelbergbahn ihr 115-jähriges Bestehen

Auf der Strecke zwischen Cranzahl und Kurort Oberwiesenthal gab es einen Sonderfahrplan, also mußte man in den Pensionen etwas eher aufstehen. Der erste Zug fuhr zwar wie immer, aber schon eine halbe Stunde später kam ein Sonderzug mit sä. I K und sä. IV K! Die I K war noch nie am Fichtelberg, die IV K in den letzten Jahren eher selten. 

 

Dampfparty am Fichtelberg

Auf diesem "trüben" Foto sind alle drei Stars des Festwochenendes im Bahnhof von Kurort Oberwiesenthal zu sehen: 
  • sä. I K Nr. 54 noch am Zug 
  • die heimischen VII K (Neubau), hier vertreten durch 99 794, vor dem Lokschuppen
  • IV K 99 1608-1 verläßt gerade das Streckengleis
Sonderzug mit IV K 99 1608-1 im Wald zwischen Vierenstraße und Kretscham-Rothensehma

verregneter Freitag: IV K 99 1608-1 mit PmG in der Bahnhofseinfahrt Hammerunterwiesenthal

Abends in Hammerunterwiesenthal, letzte Abfahrt des Sonderzuges mit der sä. I K Nr. 54 als Vorspann vor der IV K 99 1608-1.

Übrigens, es gab sogar einen Zug mit der I K Nr. 54 als Vorspann vor einer VII K (Neubau)!

In Cranzahl rangierte die sä. IK Nr. 54 in der Rollfahrzeuggrube. Mehrfach wurden die beiden Rollfahrzeuge be- und entladen. 
Die Macher an der Rollfahrzeuggrube genießen eine kleine Pause, nur der Heizer fehlt.
 
Nicht nur die Fichtelbergbahn feierte, die Erzgebirgsbahn wurde 10 Jahre alt und feierte mit. Es gab Fahrten durch das Zschopautal nach Cranzahl und ein Sonderzug verkehrte von Chemnitz über Aue, Schwarzenberg, das Markersbacher Viadukt, Annaberg-Buchholz Süd nach Cranzahl. 

Es fuhren auch eine Reihe von Zügen nach Chomutov. Hoffentlich bleibt wenigstens der Wochenendverkehr der Erzgebirgsbahn und der Ceské dráhy mit zwei Zugpaaren weiterhin erhalten. Nur so sind Rundfahrten von Hammerunterwiesenthal nach Cranzahl, weiter über Bärenstein und Vejprty nach České Hamry mit kurzer Wanderung nach Hammerunterwiesenthal möglich.

- grenzenlos -


Regionalexpreß am Haltepunkt České Hamry
 
Das Motto "Jubiläums-Sternfahrt grenzenlos" verrät, auch aus Tschechien - aus Vejprty, Chomutov und Praha -  kamen Sonderzüge nach Cranzahl. Die Ceské dráhy und der Eisenbahnverein "Klub železnicních cestovatelu" fuhren z.B. mit M 262.056 über die Hochebene bei Medenec und Kovárská. 

Mit vollem Einsatz für das Gelingen der Dampfparty...

      

Besonderen Einsatz zeigte die Feuerwehr in Kretscham-Rothensehma. Sie war zuständig die Wasservorräte der I K und der IV K auf dem Weg nach Oberwiesenthal wieder aufzufüllen.

Nachwuchsprobleme scheint diese Feuerwehr nicht zu haben. Aber die Vorbildwirkung der Erwachsenen stimmt nicht: Rauchende Feuerwehrleute und Fotoapparate zwischen den Schienen!

Ob auch die Genossen der befreundeten Roten Armee im Einsatz waren und bei der Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung halfen konnte ich nicht genau ermitteln. Der Zug war zu schnell an dem SIL 157 vorbeigefahren…

Noch immer ist die Hauptuntersuchung an der vereinseigenen Dampflok 50 3648 nicht beendet und die 65 1049, die in letzter Zeit ausgeholfen hat, wurde im Herbst leider auch abgestellt. Zur Zeit gibt es noch kein Sonderfahrprogramm.

Es gab Ende 2011 noch eine Botschaft, die nicht sonderlich gut klingt, sie stand auf der Webseite des SEM: 
"Aus betrieblichen Gründen bleibt unser Museum ab dem 23.12.2011 bis voraussichtlich Ostern 2012 für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen." 

Seit Karfreitag 6. April 2012 ist das Sächsische Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf wieder an ausgewählten Wochenenden für Besucher geöffnet. Das ist ein kleiner Lichtblick.

Aber ein Heizhausfest wie in den letzten Jahren wird es 2012 nicht geben! Es wäre das 22. gewesen...

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Frühlingsanfang im Chemnitzer Küchwald

Am 20. März 2012 war Saisoneröffnung bei der Parkeisenbahn Chemnitz. Das Wetter war passend und so präsentierten sich die beiden Züge, gezogen von der Henschel-Dampflok und der modernen Schöma-Diesellok in der Nachmittagssonne. 


- alt -

In der Winterpause wurde ein Teil der Strecke erneuert und der Bahndamm am Bahnhof Küchwald weitergebaut, nur noch die Einfahrweiche fehlt. Ihr Einbau ist für dieses Jahr geplant, dann ist es ein richtiger Bahnhof mit zwei Bahnsteigen! 

Dem Umbau des Chemnitzer Hauptbahnhof sei Dank, ein neues Einfahrsignal mit den erforderlichen Signalbegriffen steht bereits. 


- neu -

Der Chemnitzer Oberbürgermeisterin erläuterte der Parkbahnsprecher die ständige Gefahrensituation am Hauptzugang. Nicht nur zur Saisoneröffnung herrscht an Fahrtagen im Küchwald großer Andrang. Die Schranke zur Gefahrenabwehr liegt bereit und wartet auf die entsprechenden Genehmigungen.

Ostern 2012

Ostern steht bei uns immer im Zeichen des großen Frühjahrsputzes im Wochenendgrundstück. Da bleibt wenig Zeit für die Eisenbahn, es sei denn, sie liegt zufällig auf dem Heimwegesrand.

 Da kann es dann schon mal vorkommen, daß man (frau) nicht in gewohnter Wanderkleidung und mit Rucksack auf den nächsten Zug wartet, sondern eine Handtasche auf der gesponserten Randfichten-Holzmichel-Bank abgestellt wird.


Der Osterhase war mit den Zügen der Döllnitzbahn unterwegs.
Aus Glossen kam der von der 199 030-8 gezogene Nachmittagszug und fuhr über den Drei-Schranken-Bahnübergang. Der dieselelektrische Gepäcktriebwagen (ehemalige Baureihe ÖBB 2091) trägt jetzt traditionelles Reichsbahnrot, die pink-blaugrüne Phase hat er hinter sich. Ein Grund für mich, auch den Link zur Döllnitzbahn hinter einem neuen "Logo" zu verstecken.

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Mit der Fichtelbergbahn zum Rodelspaß

Bei sonnigen kalten Winterwetter passiert die Fichtelbergbahn den Ort Neudorf im Sehmatal. Auch den steilen Anstieg hinauf nach Kretscham-Rothensehma und den folgenden Anstieg mit der großen Rechtskurve nimmt die fast 60-jährige Lok der DR-Baureihe 99.77-79 kraftvoll in Angriff. Nach dem Abstieg ins Pöhlbachtal beginnt kurz nach der Kreuzung mit der Fernverkehrsstraße 95 wieder der Anstieg längs des Grenzbaches.

Am Bahnhof Hammerunterwiesenthal fällt der Blick trotz Dampfschwaden auf einen Rodelhang. Er ist nicht so überlaufen wie die Hänge in der höchsten Stadt dieses Landes. 

Die Freie Presse titelte schon im Januar 2012: "Rodelspaß an der B 95 bei Hammerunterwiesenthal". 

An Winterwochenenden können die Rodler mit speziellen "Aufstiegshilfen" den Hang erklimmen und dann hinunter ins Tal rodeln. 

Man sollte aber vorher seinen Blick über die Gemeinde Hammerunterwiesenthal mit dem Bahnhof der Fichtelbergbahn und die markante Kirche sowie die Höhenzüge um die tschechische Gemeinde České Hamry schweifen lassen. 

Wer über den Rodelspaß Näheres wissen möchte, die Wirtin der dem Hang gegenüberliegenden Pension kann bestimmt weiterhelfen.

Nach dem Rodelabenteuer kann man in der Abendsonne die Fahrt mit der Fichtelbergbahn fortsetzen und den herrlichen Wintertag abschließen

oder

hier auf dieser Website mehr über die Fichtelbergbahn erfahren.

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Die Weihnachtszeit hat begonnen…

Die ersten vorweihnachtlichen Modelleisenbahnausstellungen sind vorbei, es gab auch wieder Neues zu entdecken.

Im November 2011 war die große H0/H0e-Clubanlage des AMC - Arbeitskreis Modellbahn Chemnitz e. V. im Solarispark zu sehen. Sie zeichnet sich u. a. durch eine geniale Landschaftsgestaltung aus. Es verkehrten auch die Straßenbahnen und Busse wieder zwischen den Modellen verschiedener Chemnitzer Bauten, wie der 145 jährigen Chemnitzer Feuerwehr. (Foto von M. Huth)

Die Modellbahn fuhr auch beim Modellbahnclub Chemnitz-Rottluff e.V. im Stadtgut Chemnitz-Rabenstein an der Trützschlerstraße, allerdings nicht im großen Saal. 

Auf der H0/H0e-Gemeinschaftsanlage steht ein Modell der "intakten" Freilichtbühne aus dem Chemnitzer Küchwald. 

Vielleicht bleibt beim großen Stadiondeal der Stadt C von den fiktiven Millionen etwas übrig, um das Original endlich wieder in einen würdigen - von mir aus auch "modernen" - Zustand zu versetzen... 

Eine interessante kleine Modellbahnschau des Modellbauclub Jahnsbach e. V. beschäftigt sich u. a. mit Szenen aus dem ehemaligen Thumer Netz. Das bedeutendste Bauwerk dieses 44 km langen Schmalspurnetzes (1886-1975) war der 35 m hohe und 181 m lange Greifenbachviadukt, er wurde 1977 abgerissen. 

Auch wenn die Ausstellungen in diesem Herbst schon Vergangenheit sind, es gibt neue im kommenden Jahr...

Kleinbahnadvent im Weißeritztal

Eigentlich wollte ich an diesem 1. Advent die Züge im winterlichen Rabenauer Grund fotografieren, aber nun bin ich im Besitz einiger Herbstfotos - Ну ладно! 

Auf dem immer noch brachliegenden Abschnitt von Dippoldiswalde nach Kurort Kipsdorf gab es zwischen Obercarsdorf und Schmiedeberg wie im Vorjahr wieder Sonderverkehr auf 2,2 km. 

Ach so, nur eine kleine Brücke, ein Bahnübergang und ein paar Meter Gleis fehlen in Ulberndorf, dann wäre der Schienenersatzverkehr zwischen Dippoldiswalde und Obercarsdorf überflüssig...

Die 1928 als eine der letzten Lokomotiven von der Sächsischen Maschinenfabrik vorm. Rich. Hartmann Chemnitz gebaute VII K alt am Hydranten in Obercarsdorf. 
Endlich wieder ein Zug auf dem 200 Meter langen Eisenbahnviadukt in Schmiedeberg
Ich habe am Wochenende einen Aufkleber gesehen, da stand sinngemäß drauf: 
Wiederaufbau der Weißeritztalbahn bis Kipsdorf - Dampflok statt ... (*)

(*) Ersetzen sie die drei Punkte! Sie wissen schon, welcher fähige "sächsische" Politiker sich auf Dampflok reimt!

Weihnachten ist schon wieder vorbei, unter den Geschenken war dieses Jahr auch ein hölzerner Elch. Er sollte mich bestimmt an die eindrucksvollen Begegnungen mit Elchen und Rentieren während der diesjährigen Fahrt mit der Inlandsbanan erinnern!

mehr darüber 

Frau Holle benimmt sich dieses Jahr ziemlich enttäuschend! Wenn der Weihnachtsbaum an der Dampflok der Chemnitzer Parkeisenbahn nicht wäre, niemand würde mir glauben, daß das ein Bild vom zweiten Weihnachtsfeiertag ist.

Bis zur Saisoneröffnung am 20. März 2012 ist im Küchwald erst einmal Betriebspause. Aber gearbeitet wird in dieser Zeit, das Stumpfgleis im Bahnhof Küchwaldwiese wird zu einem vollwertigen Bahnsteiggleis ausgebaut und mit einer Einfahrweiche versehen.

Ausnahmen müssen sein…

Ich bin nicht der Typ für Trödelmärkte und auch den bekannten Börsen der Modelleisenbahn bin ich bis jetzt konsequent fern geblieben. Aber es muß auch Ausnahmen geben, man muß sich ja auch mal die Arbeit von guten Bekannten ansehen. Auf dieser besuchten Modellbahnbörse konnte man einige interessante Anlagen mit und ohne Schnee betrachten.

Es gab auch eine Wiederbegegnung mit der bekannten AG "Weinbergsweg", deren Arbeit ich in den 70er und 80er Jahren immer bewundert habe. Heute heißt diese fast 50-Jährige "Verein für Berlin-Brandenburgische Stadtbahngeschichte e.V.", im Logo ist der traditionelle Name aber geblieben.

Ein paar Cottbuser Freunde, genauer gesagt "Schmalspurfreunde", haben ihre H0e-Modulanlage ausgestellt. Sie gefiel mir durch die naturnahe Landschaftsgestaltung und interessante Nachbauten von verschiedenen Objekten sächsischer Schmalspurbahnen. 

Nachgebildet sind u.a. auch die beiden Stützengrüner Viadukte, die es in der Realität leider nicht mehr gibt. Ich habe an den Brücken die Lötpunkte der Erbauer gesucht bis ich erfuhr, hier hat das Skalpell Bastelpapier in die richtige Form gebracht!

Stützengrüner Viadukte der WCd-Linie
Streckenkilometer Länge (m) Höhe (m) Anzahl Felder
23,962 118,5 20,9 4
24,536  85,0 18,0 3

Eine weitere Auffälligkeit dieser Gemeinschaftsanlage: hier macht ein Heranwachsender mit und erzählt den Besuchern mit Begeisterung die Geschichten zu den vielen kleinen liebevoll gestalteten Szenen längs der Strecke. Seine Aufgabe für die nächsten Monate ist klar, er arbeitet an der Feldbahn.

Jan, ich drücke dir die Daumen, daß die Feldbahn Pfingsten fährt…

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Chemnitz Anfang September 2011

2. bis 4. September 2011 in Chemnitz: Tage der Industriekultur 2011

Zum zweiten Mal gab es am Freitagabend die Chemnitzer Spätschicht. In verschiedenen Betrieben konnte man der Belegschaft beim Arbeiten zusehen, so auch bei RAILBETON HAAS KG am Fischweg. Einige Minuten lang die Herstellung von Kabelkanälen zu beobachten, das war interessant. Im Werk stapelten sich auch frischproduzierte Schwellen für die Parkeisenbahn Wuhlheide (1956 als Pioniereisenbahn Berlin gegründet).

Historischer Festumzug - auch 2011 fand er wieder statt. Er stand in diesem Jahr unter dem Motto: "Geschichte bewegt!" und war natürlich etwas kleiner als 2009 im denkwürdigen Richard-Hartmann-Jahr. Diesmal war auch kein historischer Loktransport dabei, das Sächsische Eisenbahnmuseum war mit Pferdewagen und einem Heizhausfoto aus dem Jahr 1911 unterwegs. Der Zug endete vor dem Rathaus, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. 

Der Verein "Straßenbahnfreunde Chemnitz e.V." führte am 4. September 2011 eine Netzbefahrung mit modernisierten Tatrawagen T3D-M/B3D-M in verschiedenen Zugzusammenstellungen durch. Ich konnte leider nur den Start verfolgen, aber der war spektakulär. 

Nachdem der Zweiwagenzug rückwärts fahrend den Hauptbahnhof erreicht hatte wurde er für die Sonderfahrt bereitgestellt. Für wenige Minuten zeigte die Fahrtrichtungsanzeige den zukunftsweisenden Text: Limbach-O. Westend. Es ist den Digitalkameras geschuldet, daß es etwas schlecht lesbar ist, aber man kann ja mal mit dem Cursor übers Bild gehen. Und etwas Fantasie braucht man sowieso, wenn man das liest...

Eine Schnellzugdampflok und die Hasiči

Ein Samstag im Herbst 2011 und zwischen Chemnitz und Prag überall Sonnenschein – es sei denn der Heizer der 01 0509-8 läßt für einen kurzen Moment die Sonne verschwinden! So geschehen am frühen Morgen im Dresdner Hauptbahnhof, als der Sonderzug einen kurzen Verkehrshalt hatte. 

Im Bahnhof von Děčin konnte ich die schmucke Lok der Baureihe 015 fotografieren, bevor sie von vielen Menschen umringt wurde.
34 m³ Wasservorrat im Tender reichen nicht von Chemnitz bis Prag und wieder zurück und so wurde mehrmals die Hilfe der tschechischen Hasiči benötigt. Hasiči sind natürlich keine Hasen oder Häschen, übersetzt heißt "Hasiči" nichts weiter wie "Feuerwehrmänner" oder "Feuerwehr" .
Während die Hasiči in Usti nad Labem den Schlauch vom Tanker zum Tender gekonnt unter den Schienen durchfädelten hofften die Kollegen in Kralupy nad Vltavou, daß der blauweißrote "City Elefant" auf dem Nachbargleis nicht losfährt…

Der weltweit auf Spaßbildseiten verbreitete Tip, den Wasserschlauch mit Schlauchbrücken vor den Rädern eines Zuges zu schützen, haben die tschechischen Feuerwehrleute zum Glück nicht beachtet. 

Beim letzten Wasserfassen in Povrly kurz vor Děčin mußten keine Gleise überquert werden. Hier hatte man den Eindruck, viele Dorfbewohner interessierten sich für den durstigen Schnellzugdampfer und unterstützten ihre Hasiči.

Naumburg und seine Meister

Viel Aufmerksamkeit erreichte die Landesausstellung 2011 von Sachsen-Anhalt, die nach großem Zuspruch in diesen Tagen zu Ende geht.  Überall waren die Konterfeis der Naumburger Stifterfigur Uta und ihres "Gastes" aus dem Louvre, des Frankenkönigs Childebert zu sehen. Die Domstadt Naumburg präsentierte eine gelungene Ausstellung über den unbekannten Naumburger Meister und seine Spuren im frühen 13. Jahrhundert. 

Die Naumburger Straßenbahn GmbH fuhr mit einem Sonderfahrplan zwischen Vogelwiese und Hauptbahnhof und transportierte zufriedene Besucher vom Stadtzentrum zum Hauptbahnhof. 

Samstagvormittags wurde sogar ein 15-Minuten-Takt angeboten. Es wurde auch Beiwagenverkehr durchgeführt, in Ermangelung einer Ausweiche an der Endstelle Vogelwiese blieb der Beiwagen allerdings am Theaterplatz zurück, wie es das  Linienschild des Beiwagens ausweist.

Das diese "Ille" oder "Wilde Zicke" genannte meterspurige Straßenbahn dieses Angebot für die Einwohner und Naumburg-Besucher anbieten kann ist ein Werk moderner Naumburger Meister. Nachdem 1991 der Verkehr auf der einzigen Ringstraßenbahn Europas eingestellt wurde gab es nach Gründung des Vereins der Nahverkehrsfreunde hin und wieder Sonderverkehr auf kurzen Streckenabschnitten. Die 1994 gegründete Naumburger Straßenbahn GmbH pachtete die Streckenreste und betrieb sie schließlich an Wochenenden als "Naumburger TouristenBahn NTB".  Aber seit April 2007 gibt es wieder täglichen historischen Linienverkehr, mindestens bis 31. Dezember 2012!

Gleichzeitig drei Triebwagen waren am 22. Oktober 2011 im Umlauf.

ET 57 # 38 (Baujahr 1960 Waggonfabrik Gotha, 1971 rekonstruiert) und Zweirichtungsrekobeiwagen BZ 70 # 19 (Baujahr 1972 RAW Berlin-Schöneweide) an der Haltestelle Theaterplatz.

ET 57 # 37 (Baujahr 1959 Waggonfabrik Gotha) mit verchromten Zierleisten an der Haltestelle Marientor.

LOWA ET54 # 29 (Baujahr 1955 Waggonfabrik Gotha) in der Ausweiche am Theaterplatz. Dieses Fahrzeug war von 1982 bis 2009 als Arbeitstriebwagen unterwegs, dann erfolgte der Rückbau zu einem Personentriebwagen bei der Geraer Straßenbahn.

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1068 km mit der Eisenbahn durch das norrländische Binnenland...

...es ist ein Erlebnis und das doppelt - "tur och retur"! Von Mora am Siljansee, bekannt durch den Wasalauf und das Wirken von Anders Zorn geht es in beliebig vielen Tagesetappen durch das dünnbesiedelte Norrland.


Kirchbootrennen auf dem Siljansee in der Bucht von Saxviken


Skiläuferdenkmal vor dem Glockenturm von Mora
Bemerkenswert ist die abwechslungsreiche Natur mit Ausblicken auf die Bergketten im Westen, idyllische Waldseen, große Binnenseen, dunkle Fichtenwälder, Moore und Feuchtgebiete, wilde Schluchten, Rentierweiden, karge Landschaften, reißende Gebirgsflüsse, Flächen bedeckt mit Felsbrocken.

Es geht über den Polarkreis hinaus ins Land der Mitternachtssonne nach Gällivare am Fuß des Dundret. Gällivare ist ein Verkehrsknoten an der Erzbahn Luleå-Gällivare-Kiruna-Narvik und gleichzeitig ein Zentrum des Eisenerz- und Kupfererzabbaus.


Bahnhof Gällivare in den späten Abendstunden


Aitik, größter schwedischer Tagebau (Kupfererz)
Zwischen 1907 und 1937 wurde der 931 km lange Abschnitt von Sveg bis Gällivare gebaut. Zusammen mit verstaatlichten Privatbahnen südlich von Sveg ist die Inlandsbanan 1289 km lang. Im Schienenersatzverkehr wird derzeit die Strecke Kristinehamn - Mora befahren.

Einst sollte die Inlandsbanan Norrland aufblühen lassen. Mit ihrer Fertigstellung als letzte große Eisenbahn in Schweden war sie aber der Zeit hinterher und verlor wieder an Bedeutung, als auch in diesen Gebieten der Siegeszug der Landstraße begann. Heute ist sie jedoch nicht verschwunden, sondern wird in Verantwortung der Anliegergemeinden betrieben und dient insbesondere der Holzabfuhr, aber auch der touristischen Erschließung und hilft, das Milieu des 20. Jahrhunderts zu bewahren.

Die diesjährige Saison bei der Inlandsbanan zwischen Mora und Gällivare begann am 6. Juni und dauert bis zum 28. August.2011
Bekannt ist die Inlandsbanan auch wegen der kombinierten Eisenbahn- und Straßenbrücken, von denen heute noch zwei existieren. Es gibt aber auch Flußquerungen, die nutzen neben der Eisenbahn auch die Rentiere, vorfahrtsberechtigt!

Wer jetzt Bilder von der Inlandsbanan vermißt -  es gibt schon einige auf der neuen Inlandsbanan-Seite.

Zur neuen Seite über die Inlandsbanan (Schweden)

Ich habe in einer Souvenir Butik in der Stationsgatan von Arvidsjaur entdeckt: 
Das "Bahnland Erzgebirge" ist riesig!

Zur Erleuchtung der dunklen Winternächte verkauft man dort Schwibbögen mit Rentiermotiven und dem Aufkleber "Qualität aus dem Erzgebirge".

Die diesjährige Saison (2011) bei der Inlandsbanan zwischen Mora und Gällivare begann am 6. Juni und dauert bis zum 28. August.

Inlandsbanan überquert bei Mora den Österdalälven

MPEG Video (mpg) - 22 sec - 4,65 Mbyte

mehr über Eisenbahnen in Schweden

 

2012 - ein besonderer Frühling im Bahnland Erzgebirge Richard Hartmann Jahr - Auf Spurensuche in Norwegen (August 2009)
Frühlingsanfang im Küchwald und bei der Döllnitzbahn (2012) Solidarität mit Spähdorn (Februar 2009)
Rodelspaß in Hammerunterwiesenthal (Februar 2012)( Urlaub am Bahnhof? Urlaub im Bahnhof? (Sommer 2008)
Die Weihnachtszeit hat begonnen… (Ende 2011) Das Warten auf die Weißeritztalbahn (Herbst 2007)
Industriekultur, Hasiči und Naumburger Meister (Herbst 2011) Alles neu macht der Mai...(II) (Frühjahr 2007)
Inlandsbanan durch Norrland (Sommer 2011) Alles neu macht der Mai... (Frühjahr 2007)
Unner Vugtland is schie und das Meppel ist zurück (Frühjahr 2011) Die Zahlen des 18. Tages des Jahres 2007
Rettet die..., rettet den... und ein Geburtstag (Frühjahr 2011) Bauen zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten (November/Dezember 2006)
Gegen die braune Brut (März 2012/Februar 2011) DB oder das Ding von Berlin (Juni 2006)
Freitag, der 15. Oktober 2010 Das Augusthochwasser 2005 in der Schweiz
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Unner Vugtland is schie...(*)

(*) Zitat: AMIGA 845217, Klingenthaler Musikanten

...und dazu gehört, daß die Vogtland-Hauptstadt Plauen über einen kleinen, aber feinen Straßenbahnbetrieb verfügt. Seine Wurzeln liegen im Jahr 1894, als der erste Streckenabschnitt vom Oberen Bahnhof zum Neustadtplatz eröffnet wurde. 

Heute verkehren auf 5 Straßenbahnlinien mit einer Linienlänge von 30,1 km 25 modernisierte und mit Choppersteuerung versehene KT4D, gebaut zwischen 1981 und 1988 von CKD Prag, modernisiert in den 90er Jahren. 

Die ersten KT4D kamen übrigens vor 35 Jahren nach Plauen, also steht am 21. Dezember ein kleines Jubiläum bevor...


Linie 5 (#239, Baujahr 1988) unterwegs Richtung Südvorstadt in der Wendeschleife am Oberen Bahnhof. Diese Anlagen entstanden 1973 im Zusammenhang mit dem Neubau des Bahnhofsgebäudes "Oberer Bahnhof".
"In unserer Bahn, da haben Sie Pause - wir bringen Sie sicher und bequem nach Hause!" ist das Motto der Sternquellbahn, # 232, Baujahr 1988.  Triebwagen #216, Baujahr 1983 trägt die Eigenwerbung "Plauener Straßenbahn seit 1894 - Ihr Traditionsunternehmen mit Zukunft". 
Am vorderen Drehgestell ist bei genauem Hinsehen zu lesen: "Straßenbahn einmal selbst fahren!" - gute Idee! 

Und das ist die verwirklichte Idee:

 #240, Baujahr 1987, steht als buntbemalte "Fahrschule" abfahrbereit an der Endhaltestelle Waldfrieden.  Gut betreut und überwacht vom Fahrlehrer geht es entlang der Äußeren Reichenbacher Straße.

Die Maler-Plauen-Bahn kurz vor dem Oberen Bahnhof, die Fußgängerzone wurde ohne Zwischenfälle passiert.  Geschafft - der unbeschädigte KT4D #240 steht an der Endhaltestelle Oberer Bahnhof für neue Einsätze bereit.

Pfingsten bei der Preßnitztalbahn - das Meppel ist zurück

Wenige Tage vor dem diesjährigen Pfingstfest konnte die Hauptuntersuchung an der 99 4511-4 erfolgreich abgeschlossen werden.

 Pfingsten 2002 wurde der kleine C-Kuppler, die "Neubaulok" Baujahr 1966, nach 25 Jahren Abstellzeit wieder in Betrieb genommen. Nach acht  Einsatzjahren war aber am 25. Mai 2010 erst einmal Schluß, die Hauptuntersuchung stand an. 

Am 12. Juni 2010 wurde an dem Fahrzeug vor der Abstellhalle in Schmalzgrube intensiv gearbeitet. So nackt präsentiert sich dem Wanderer oder Besucher der Preßnitztalbahn selten eine Lokomotive. Beide Wasserkästen, Führerhausoberteil und -rückwand mit Tenderaufsatz stehen neben der Lok, deren Kessel von allen Verkleidungen und Leitungen entblößt ist.

Aber wie diese Bilder zeigen, ist das Meppel nach der einjährigen Kur wieder zusammengebaut und flott unterwegs. Allzeit gute Fahrt.
Auf den Gleisen der Museumsbahn war aber nicht nur das Meppel unterwegs, auch die sä. I K Nr. 54 pendelte am Schwarzwasser entlang zwischen Jöhstadt und Schmalzgrube. 
IG Preßnitztalbahn e. V. - Fahrzeuge
IG Preßnitztalbahn e. V. - Fahrzeuge
Die Hauptlast des Pfingstverkehrs bewältigten natürlich die drei IV K der Preßnitztalbahn. Bei gutem Wetter gab es viel Dampf über den schmalen Gleisen... 

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Rettet die...

Seit ca. 14 Monaten gibt es die Aktion "Rettet die Bahnzeit". Es ist die Forderung nach Wiederaufnahme einer beliebten Fernsehsendung, die nicht nur von den Eisenbahnfans in Mitteldeutschland dringend gebraucht wird. Leider sind die Verantwortlichen im Sender MDR sehr dickköpfig und glauben, mit Starrsinn und hin und wieder gesendeten Sekunden- bzw. Minutenbeiträgen das Interesse an diesem Thema einzuschläfern. Aber das ist ein faules Ei und die Aktivisten der Aktion schlafen nicht ein und machen weiter, 4500 Unterschriften geben ihnen Rückhalt. Auch auf dieser Webseite bleibt der Link solange, bis der "Heimatsender" einlenkt und seiner medialen Verantwortung endlich gerecht wird. 

Rettet den...

Druck in der Öffentlichkeit wird auch in einem anderen Fall dringend gebraucht. Am 18. März 2011 lagen  bereits 5920 Unterschriften vor:

 Die Zukunft der Schmalspurbahn „Wilder Robert“ muß dauerhaft gesichert werden! 

Die Mittelkürzungen für den Schienenpersonenverkehr durch den Freistaat Sachsen führen dazu, das der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig mit dem 8. Juli 2011 die Zugleistungen auf der Döllnitzbahn "Wilder Robert" abbestellt. Damit würde einer ländlichen Region nicht nur ein öffentliches Verkehrsmittel entzogen, es bedeutet sehr wahrscheinlich auch das Ende eines touristischen und musealen Kleinodes. 

Das darf man sich nicht gefallen lassen, jeder kann den Förderverein in seinem Engagement für den Erhalt des Wilden Robert unterstützen. Hinter dem Logo links steckt der Link zum Unterstützungsbrief "Meine Stimme für den Erhalt des Wilden Robert"


Förderverein "Wilder Robert" e.V. Mügeln 

Döllnitzbahn GmbH
Sonderzugveranstaltung zur Rettung des "Wilden Robert" am 15. April 2011 in Oschatz, Andampfen mit der I K Nr. 54 des VSSB.
Wieder einmal war die I K Nr. 54 des VSSB auf Reisen, diesmal unterwegs auf den Gleisen der Döllnitzbahn. Am Freitagabend kurz nach 17 Uhr kam der von ihr gezogene Sonderzug aus Mügeln am Südbahnhof Oschatz an. Der Einsatz der I K ist ein Geschenk an die Döllnitzbahn GmbH, den Gewinner des Claus-Köpcke-Preis 2010 für die "Gesamtleistung der nachhaltigen Neuausrichtung und Konsolidierung des Unternehmens".

Am 15. April 2011 ist dieses nachhaltig neuausgerichtete und konsolidierte Unternehmen in großer Gefahr. Die Protestplakate in der Veranstaltungshalle "Das O" im O-Schatz-Park machen aber deutlich: diese Schmalspurbahn hat starken Rückhalt, denn es ist ein wichtiges touristisches Alleinstellungsmerkmal in dieser ländlichen Region. 

Aber so wie das zarte Grün hinter der dampfenden Lokomotive auf den Frühling hoffen läßt, die Hoffnung auf Rettung haben die wilden Robert's von der Döllnitzbahn noch nicht aufgegeben. Mehr über ihre Aktionen hier:

http://www.wilder-robert-rettungszug.de/


Im O sind 18.179 Kaffeekannen zu sehen, eigentlich könnte jede für eine Unterschrift zur Erhaltung des Wilden Robert stehen. Am 15. April 2011 waren nach nur einem Monat bereits 17.012 Unterschriften gesammelt. Na los, die paar schaffen wir doch auch noch! (siehe oben)

Die Zukunft der Döllnitzbahn hängt an der Kohle. Gemeint ist aber nicht die, die der Heizer der I K am späten Freitagabend in seinem Kohlenkasten sucht. Die Zukunft hängt an der Kohle, die der ÖPNV-Zweckverband des Leipziger Raumes der Döllnitzbahn vorenthält. 

Überrascht hat mich der Staatsminister Kupfer, der wahrscheinlich nicht anwesend war, als die Kürzung der Mittel für den ÖPNV beschlossen wurde. Aber er hat Recht, wenn er in seinem Grußwort betont, daß extra ausgereichte Mittel für die sächsischen Schmalspurbahnen auch bei diesen ankommen müssen!

Ich war kurz vor einem Zwischenruf: Dann macht als Regierende doch solche Gesetze, daß zweckgebundene Mittel von Zweckverbänden nicht unzweckmäßig verteilt werden können bzw.  fordert das den Schmalspurbahnen zustehende Geld umgehend von den Zweckverbänden zurück!

Gratulation zum 20. Geburtstag

Eine berühmte Sendung des Südwestrundfunk flimmerte am 7. April 1991 erstmals als Pausenfüller über den Bildschirm. Inzwischen könnte man - bei dem heutigen Niveau mancher Fernsehsender - sagen: Es gibt pausenfüllende Programme und es gibt die Sendung "Eisenbahn-Romantik" mit vielen enthusiastischen Machern, denen man Sachverstand und die Liebe zur Eisenbahn hierzulande und zu den Bahnen weltweit  sehr deutlich anmerkt. 

Im August 2010 haben wir mehrfach Bettina Bansbach und ihr Team bei den Aufnahmen zur Folge 730 "Das Furkamärchen - Die Legende ist über den Berg" beobachten können. Hochachtung für diese Arbeit!

... und es geht immer weiter auf der Suche nach neuen Themen. Also immer aufmerksam sein, es gibt in der Welt der großen und kleinen Eisenbahnen immer wieder Überraschendes zu entdecken, auch nach 20 erfolgreichen Jahren...

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Ungewöhnliche Motive

Zufallsfoto - wann gelingt es schon, den 45 Meter langen NGT D12 DD vor dem Deutschen Pavillon und dem Semperbau des Dresdner Zwingers in ganzer Länge aufs Bild zu bringen?

Wenn die Bahn steht und nicht fahren kann!

Ungewöhnliches Foto - kein Sicherheitsabstand zwischen dem NGT 6 DD nach Bühlau und dem NGT D8 DD  auf der Sophienstraße?

Nein, so verantwortungslos wäre kein Dresdner Straßenbahnfahrer, auch diese Bahnen stehen still.

Dutzende Bahnen mußten ihre Fahrt unterbrechen und so wie hier vor dem Westflügel des Dresdner Residenzschloß stehen bleiben.

Es ist aber keine Straßenbahndemo und auch kein Streik der Straßenbahnfahrer! Ursache ist ein Polizeieinsatz mit dem versucht wird, das zu regeln, was Politik und Juristen vergeigt haben.

Wieder einmal hat Dresden Schwierigkeiten. Diesmal ist es aber nicht das Hochwasser der Elbe sondern schreckliche schwarzbraune Brühe, die an diesem 19. Februar 2011 in die Stadt schwappt. 

Zum Glück sind Tausende Dresdner und Gäste trotz stehender Straßenbahnen in der Stadt unterwegs und beweisen, daß sie keine Nazis wollen! Sie wollen keine Typen von der Sorte, die im letzten Jahrhundert schon 55 Millionen Menschen auf dem Gewissen haben und deren verbrecherisches Handeln auch zur Zerstörung der schönen Stadt Dresden geführt hat.

Auch in Chemnitz will die braune Brut wieder marschieren und das Gedenken an die Opfer der Bombardierung vom 5. März 1945 mißbrauchen!
Dagegen steht das "Chemnitzer Bündnis für Frieden und Toleranz":

Kein Platz für Nazis

Den Aufruf zum Protest gegen den geplanten Naziaufmarsch am 5. März 2011 finden Sie hier: 

http://www.chemnitzer-friedenstag.de/

Die Grafik rechts führt zur Veranstaltungsübersicht.

Es ist unsere Stadt - Nazis haben hier keinen Platz

Der 5. März 1945 ist jener Tag, an dem die Chemnitzer Innenstadt fast völlig zerstört wurde und mehr als 2100 Einwohner im Bombenhagel starben.

Foto vom Februar 2011

In Dresden ist es eine weiße Rose, die als Zeichen für die Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt gilt. Die Menschen tragen sie im Februar und auch die Dresdner Verkehrsbetriebe fahren mit weißen Rosen an ihren Fahrzeugen durch die Stadt. 

Eine Stadt und ihre Besucher wehren sich - erfolgreich - gegen die jährlich aufmarschierenden Nazis, die immer wieder versuchen, das Leid des Krieges für ihre menschenverachtende Ideologie zu mißbrauchen.

Genau wie in Dresden nimmt auch in Chemnitz die schwarzbraune Brut den Jahrestag der Bombardierung immer wieder zum Anlaß, um bei Aufmärschen mit Haßtiraden ihre Demokratie- und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren. Wir brauchen aber keine Typen von der Sorte, die im letzten Jahrhundert schon 55 Millionen Menschen auf dem Gewissen haben und deren verbrecherisches Handeln auch zur Zerstörung und den Opfern von Dresden und Chemnitz geführt hat.

In Chemnitz gibt es genau wie in Dresden zum Glück viele Menschen, die sich den Nazis in den Weg stellen wollen. Etabliert hat sich in den letzten Jahren der Chemnitzer Friedenstag als machtvolle und vielfältige Veranstaltung.

Hier sind die Links zu den wichtigsten Internetseiten rund um den 5. März.

Es ist unsere Stadt - Nazis haben hier keinen Platz

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Freitag, der 15. Oktober 2010...

...geht in die Verkehrsgeschichte ein. 14:17 Uhr stürzten in der Oströhre des Gotthard-Basistunnel die letzten Zentimeter Fels des künftig längsten Eisenbahntunnels der Welt unter dem Druck des Bohrkopfes von "Sissi" ein. 

Auf dem Foto (Quelle: SF) sieht man die jubelnden Mineure vor dem aus Faido gekommenen Riesenbohrer. Symbolisch bleibt im Vordergrund eine größere Steinplatte aufrecht stehen, man kann das Wort "Gottardo" lesen…

Nach der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnel am 15. Juli 2007 ist dieser spektakuläre medienwirksame Durchschlag ein weiterer großer Schritt für den Erfolg der NEAT  (Neue Eisenbahn-Alpentransversalen). Ab 2017 (laut optimistischem Chef der AlpTransit Gotthard AG Renzo Simoni vielleicht schon ab 2016?) sollen weitere LKW-Kolonnen von den Alpenstraßen verschwinden und auf den Zug durch den Tunnel verdrängt werden.

Herzlicher Glückwunsch den Mineuren und Bauarbeitern, den Projektanten, Technikern und Vermessern und allen Menschen, die für diesen Tunnel gekämpft haben!

Freitag, der 15. Oktober 2010, geht aber auch in die politische Geschichte ein! Dieser Durchbruch macht deutlich, was erreicht werden kann, wenn das "Stimmvolk" hinter den Baumaßnahmen steht, nachdem es mehrfach Beschlüsse gefaßt hat, um die Alpen zu schützen und die Eisenbahn gegenüber dem Straßenverkehr zu favorisieren!

Jeder kennt das Beispiel aus einem südwestlichen Bundesland, in dem die gleiche Milliardensumme für ein von einem Großteil der Bevölkerung nicht gewolltes Bauprojekt mit sehr zweifelhaften Nutzen ausgegeben wird. Nicht ein LKW wird dadurch von den Straßen verschwinden! Die neuen Eisenbahnstrecken sind so schlecht trassiert, daß z. B. beim Albaufstieg zwischen Aichelberg und Hohenstaat und kurz vor Ulm Steigungen zwischen 24 und 35 ‰ geplant sind. Nur leichte scheibengebremste Schnellgüterzüge dürfen deshalb auf diese Strecke! Dabei ist laut Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung die maximale Regelneigung für Hauptbahnen mit 12,5 ‰ festgelegt.

Wieso darf ein ehemaliger Herr M. von der Bahn gegen die EBO verstoßen und wieso hält der Mann, der die Güter- und Regionalbahn jetzt endgültig in die Grube schickt, an diesen Beschlüssen fest?
Zurück zu dem erfreulichen Ereignis. Auf einem Foto (Quelle: SF) sieht man zwei außerordentlich bewegte Macher des Tunnels: Bundesrat Moritz Leuenberger und sein Vorgänger Altbundesrat Adolf Ogi. 

Die Worte von Herrn Leuenberger "Der Berg ist groß. Wir sind klein." werden sicher künftig oft zitiert. 

In seiner emotionalen Ansprache zu den in Luxemburg tagenden Verkehrsministern machte er sich aber gar nicht klein und forderte, daß dieser Tunnel und seine Brüder "…wachsen und ernährt werden durch eine Lastwagenmaut…" als Voraussetzung für eine effiziente Verlagerungspolitik.

Hierzulande sieht man das leider völlig anders! Ein wichtiger Zuständiger für den Verkehr will zwar künftig auch auf Bundesstraßen LKW-Maut kassieren, aber nur zum Ausbau dieser Straßen und zur Steigerung des LKW-Verkehrs darauf! Die Schweizer Bürger sind da intelligenter, die stecken die Schwerlastabgabe in die NEAT!

Befürworter des Milliardengrabes in der südwestlichen Stadt verweisen u. a. auch auf die Einhaltung von Verträgen. 

Aber wer hält endlich den Vertrag ein, in dem sich dieses Land zum viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn (bis 2008) als Teil des europäischen Korridors Rotterdam-Genua verpflichtet hat? Die Schweiz als nicht EU-Land baut am zweiten Tunnel dieser europäischen Magistrale, hierzulande wird diese deutlich boykottiert.

Und hierzulande?

30. Januar 2010, die Regionalbahnen zwischen Bautzen und Dresden fahren obwohl die Strecke leicht verweht ist.
Zur Zeit versucht der Winter manchen Menschen etwas Freude zu spenden und sorgt für freundliches Weiß, den Rahmen für schöne Eisenbahnfotos. Die große Bahn hat zum Ende des vergangenen Jahres noch einmal sehr deutlich bewiesen, welches schlimmes Erbe Herr M. von der Bahn mit seiner unsäglichen Hochgeschwindigkeits- und High-Tech-Philosophie hinterlassen hat. Planmäßiger Zugverkehr mit ordentlichen winterfesten Loks und stabilen Wagen auf leistungsfähigen flexiblen Strecken wäre in der Weihnachtszeit besser angebracht gewesen als das erlebte Szenario. Ob sich das 2010 ändert, die Bahn den Weg aus der selbstgeschaufelten Grube findet? Man kann es nur hoffen!

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Auf Spurensuche in Norwegen

Es waren ein paar herrliche Urlaubswochen zwischen Fjord und Fjell, das Erleben des Kontrastes von Wasser und Bergen mit immer wieder neuen Aussichten und Eindrücken. 
Auf den vielen notgedrungen mit dem Auto zurückgelegten Kilometern wartete zur Entschädigung hinter jeder Straßenecke wieder eine neue, andersartige, einzigartige Landschaft. Wiederholung von Landschaft, das scheint es in Norwegen nicht zu geben. 

Geangelt haben wir nicht, ich konnte den Ausdruck des Fisches nicht deuten und habe deshalb sicherheitshalber davon Abstand genommen.

Wir machten Wanderungen in fast unberührter Natur, zu beeindruckenden Gletschern und Wasserfällen, über die letzten Schneefelder des vergangenen Winters. 


Briksdalgletscher

Manche Wanderungen waren auch schön anstrengend, aber so erschöpft wie der Bronzemann auf Bergens Straßen waren wir eigentlich nie.

Auch mit einigen Eisenbahnen bzw. Museumseisenbahnen sind wir gefahren bzw. wir haben uns dort umgeschaut.


Am Blick aus dem Wagenfenster der Flamsbana auf den Kjosfossen

Unterwegs in Norwegen im Richard-Hartmann-Jahr 2009 muß man natürlich auch Ausschau halten nach Produkten der Sächsischen Maschinenfabrik vorm. Rich. Hartmann AG Chemnitz
Gibt es da noch welche? 
Hier kommt die Antwort - in drei Teilen: 

Die Bergensbanen erhielten 1964 mit der Eröffnung zweier Tunnel (Arnanipa- und Ulrikstunnelen) zwischen Tunestveit und Bergen eine neue Streckenführung. Der alte Streckenabschnitt "Gamle Vossebanen" wurde noch bis 2001 für den Güterverkehr genutzt. 

Seit einigen Jahren verkehrt an einigen Sonntagen hier ein Zug, der Veterantoget Gamle Vossebanen. Dampflokomotiven des Norsk Jernbaneklubb befördern den Zug mit Personenwagen aus den zwanziger Jahren zwischen Garnes und Midttun. 

Wir waren unterwegs mit der 1913 von Hamar Jernstoberi & Mek. Verksted. Hamar. gebauten Lokomotive Nr. 255 vom Typ 18c, eine der ersten Gebirgslokomotiven der NSB .

Diese Lokomotive geht zurück auf Hartmann, denn 1900 lieferte die Sächsische Maschinenfabrik acht normalspurige Lokomotiven 2'C n2v, Fabriknummer 2493 bis 2500, an die Gjøvikbanen. Es waren die ersten høyfjellslokomotiver - Gebirgslokomotiven, auch auf der Ausstellung in Paris mit viel Lob bedacht. 

 

Der Erfolg dieser Universallokomotive war so groß, daß von 1903 bis 1919 diese Lokomotivgattung auch in Hamar "nachgebaut" wurde. 

Der Vergleich der Nr. 255 mit dem Foto der Fabriknummer 2500 aus dem Buch von Günther Reiche belegt die außergewöhnliche Ähnlichkeit. 

Wir sind auf Hartmanns Spuren…

 

Als ich das aktuelle Prospekt des Norsk Jernbanemuseum (Norwegisches Eisenbahnmuseum in Hamar) in den Händen hielt war ich freudig überrascht. Es wurde der Betrieb eines täglichen "Tertitt-toget" versprochen, also eines kleinen 750 mm Schmalspurzuges im Museumsgelände. 

Auf dem Foto im Prospekt ist eine Lokomotive der ehemaligen Urskog-Hølandsbanen zu sehen. Diese Lokomotive der Bauart C n2t, norwegische Gattung XXVII, wurde 1895 in Chemnitz als Nr. 2 "EIDSVERKET" gebaut, F.Nr. 2102. 1925 erhielt sie den Namen ihrer ausgemusterten Schwester Nr. 1 "URSKOG", die mit F.Nr. 2101 ebenfalls sächsischer Abstammung war.

Also auf nach Hamar, endlich in Norwegen eine Hartmann-Lok unter Dampf erleben!  

Aber das Gleis am Bahnsteig blieb leer, die traurige Botschaft: The engine is damaged… Der kleine Nostalgiezug kann 2009 nicht eingesetzt werden! Beim Bummel durch das Museum haben wir die Nr. 2 "URSKOG" aber doch noch gefunden, abgestellt, kalt, reparaturbedürftig, ganz hinten in der dunklen Wagenhalle am Strandveien… 

Die netten Mitarbeiter im Museum haben inzwischen versucht meine Enttäuschung zu mindern und mir einige Fotos geschickt. 2008 pendelte die Lokomotive noch mit viel Dampf im Museum. 
Takk for bildene!

 

Wenige Stunden später, bei der großräumigen Umfahrung von Oslo kamen wir durch Sørumsand. Ja, durch genau das Sørumsand, das heute der Anfangspunkt der Museumseisenbahn Urskog-Hølandsbanen "Tertitten" - einer Abteilung des Akershusmuseet - ist. Es existieren noch etwa 4 km Strecke der 1960 eingestellten 57 km langen 750 mm Schmalspurbahn von Sørumsand durch die Kommunen Aurskog, Setskog, Nordre- und Søndre-Høland nach Skulerud.

In Sørumsand haben wir ihn dann getroffen, den norwegischen hartmannschen Lokveteran unter Dampf, erzeugt von einer weiblichen Heizerin.  

Mit einem Museumsgüterzug fuhr die hundertjährige Nr. 4 "SETSKOGEN" vor. Es ist eine in Chemnitz 1909 gebaute 1'C1' 2t Lokomotive mit F.Nr. 3356, Gattung XXVIII.

Die Museumseisenbahn Urskog-Hølandsbanen "Tertitten" besitzt noch zwei weitere Dampflokomotiven: 

Nr. 6 "HØLAND" kommt ebenfalls aus Chemnitz, 1'C1' h2t, Gattung XXIXa, Baujahr 1925, F.Nr. 4658 
und von Henschel die 1950 gebaute Lokomotive Nr. 7 "PRYDZ". Letztere war auch am 12. Juli 2009 mit dem Museumspersonenzug im Einsatz.  

Liebe Henschel-Fans, bitte nehmt es mir nicht übel, aber die hundertjährige Sächsin oben machte optisch den besseren, eleganteren Eindruck. Sie würde mit Sicherheit die Lokmißwahl gewinnen... 

Hartmann unter Dampf in Norwegen, wir haben es erlebt! Takk!

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Solidarität mit Spähdorn!

Seit einigen Tagen überlege ich, wie ich wieder einmal die besonderen Leistungen des Herrn M. von der Bahn würdigen kann. Ich wollte mich ja nicht mehr mit diesem Thema beschäftigen, habe meine Kommentare ins Archiv geschickt. Aber ich würde mir ewig Vorwürfe machen, wenn ich die letzten Tage (Amtstage sind gemeint!) des Herrn M. von der Bahn nicht würdevoll begleite. Noch wird er von der mächtigen Frau mit den weißen fast abplatzenden Knöpfen gestützt, aber auch bei der gibt es Ver-Glos (pardon, das muß heißen: Ver-Schleiß). Mitten in meine Überlegungen hinein platzte ein Artikel des langjährigen Redakteurs des Eulenspiegel in einer wichtigen seriösen überregionalen Tageszeitung. Ich habe die Redaktion des ND gefragt und die haben mir ihr O.K. und das des Autors gegeben und ich darf den Flattersatz von Ernst Röhl, ND vom 10. Februar 2009, Seite 6, hier einstellen:

Ernst Röhl, ND-Foto: Burkhard Lange Bahnchef Spähdorns Schienenstasi
Das Leben wird immer kürzer. Warum? Weil die Verspätungen bei der Bahn immer länger werden. Es ist allerdings nur ein Gerücht, daß Bahnchef Mehdorn schon lange nicht mehr von Verspätung spricht, sondern den Begriff frühestmögliche Ankunftszeit vorzieht. 
Übrigens fahre ich, wenn meine Zeit es erlaubt, ganz gern mal mit der Bahn. Das ist aber gar nicht so einfach, wie es aussieht, und billig erst recht nicht. Ständig steigert Konzernchef M. die Fahrpreise. Die Fahrkarte ist ein Wertgegenstand geworden, gut wie Gold und doppelt so kostbar, und die Preiserhöhungen treffen beim Fahrgast pünktlicher ein als im Bahnhof die Züge. Darum lehnt der erfahrene Selbstmörder es ab, sich bei Wind und Wetter vor den ICE zu werfen und sich vielleicht noch eine Grippe einzuhandeln. Er steigt lieber ein und hofft auf das nächste, beste Eisenbahnunglück. Und Bahnchef M. findet das okay, vorausgesetzt der Selbstmörder hat einen gültigen Fahrausweis. Genau an dem Punkt aber klemmt im Unternehmen Zukunft die Säge. So ein Fahrkartenkauf ist nämlich kein Kinderspiel. Man braucht dafür eine höhere Bildung, ein abgeschlossenes Studium an einer Spitzenuniversität, und zwar mit Doktortitel; denn der Siegeszug der Fahrkartenautomaten ist nicht mehr aufzuhalten. Damit der Kunde gar nicht erst auf die Idee kommt, feige an den rettenden Schalter zu flüchten, verlangte Mehdorn kürzlich sogar einen Deppenzuschlag von 2,50 Euro für jedes am Schalter gekaufte Fernzugticket, bei Rückfahrkarte sogar einen Doppelzuschlag von 5 Euro. Nun mochten auch seine Freunde nicht mehr ausschließen, daß er endgültig durchgeknallt sei. Von seinem Bedienzuschlag konnten sie ihn dennoch nicht abbringen. Dies gelang nach tränenreichem Flehen erst seiner Chefin, der deutschen Kanzlerin. 
Eine Vokabel wie Bedienzuschlag ist Musik in seinen Ohren. Er ist der Semantiker des Schienenstrangs und schätzt verbale Problemlösungen. Er residiert am Potsdamer Platz im Berliner Zentrum und nennt seinen Bahntower "Headquarters", als stünde dem Schienenverkehr der dritte Weltkrieg bevor. Neulich am Schalter sage ich: "Eine Fahrkarte nach Ribnitz-Damgarten, bitte." Verblüfft kuckt die junge Dame von der Bahn AG mich an. "Pardon", sagt sie, "das heißt bei uns Ticket." - "Ticket", sage ich, "ist Ribnitz denn umbenannt worden?" - "Keine Ahnung, bei uns heißt es jedenfalls Ticket!" - "Dann hätte ich bloß noch eine letzte Frage: Wo gibt's hier eigentlich die Fahrkarten?" 
In einer schwachen Stunde öffnete H. Mehdorn, der Mann mit dem Nußknackerantlitz, sein Herzkämmerlein und plauderte aus, wer sein großes Vorbild sei. Sein Vorbild heißt erwartungsgemäß Napoleon Bonaparte. Und dies ist kein Witz, liebe Skeptiker, sondern eine Info direkt aus seinem Mund. Inzwischen ist er schon wieder einen Schritt weiter. Nach allem, was man so hört und liest, dürfen wir ihn nunmehr Big Brother Hartmut nennen. Von Orwell inspiriert, beauftragte er, "um die Korruption im Konzern zu bekämpfen", Schnüffler einer hochpreisigen Berliner Schnüffel-Detektei, seine Belegschaft bis zum letzten Mann brutalstmöglich zu durchleuchten, zu scannen und zu screenen. Die Schnüffler erhoben Daten, die auf dem boomenden Datenmarkt ihren Wert haben: Kontonummern, Telefonnummern, Leberwerte, Lieblingsgerichte... 
Obwohl er, der Bahnchef, von der Schnüffelei gar nichts gewußt hat, wie er beteuert, wächst nun die Zahl der Feinde, die seinen Rücktritt fordern und ihn nicht einmal mehr auf einem Führungsposten bei Märklin dulden würden. Ich rate zur Mäßigung. Dafür, daß die Deutsche Bahn AG mit Geheimdienstarbeit mehr als ausgelastet ist, hat sie, finde ich, nebenbei noch erstaunlich viele Fahrgäste transportiert. Danke. Außerdem: Eine Bahn ohne Bahnchef M. wäre für mich keine Bahn mehr. Und darum: Solidarität mit Spähdorn! Eine Sänfte zum Potsdamer Platz, damit dieser Bahnchef tragbar wird!

Danke Herr Röhl für Ihre Worte und Ihren Soliaufruf. Aber ich glaube auch, nach Herrn M. von der Bahn kommt ein Herr N. oder Herr O. oder Herr P. und es gibt dann genauso viel darüber zu schreiben. Denn wir hatten schon einen Herrn D. und dann einen Herrn L. ...

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Herr M. von der Bahn hat am 16. Dezember 2009 sein Zehnjähriges und da gibt es Extrabonus! Bestimmt!

2012 - ein besonderer Frühling im Bahnland Erzgebirge Richard Hartmann Jahr - Auf Spurensuche in Norwegen (August 2009)
Frühlingsanfang im Küchwald und bei der Döllnitzbahn (2012) Solidarität mit Spähdorn (Februar 2009)
Rodelspaß in Hammerunterwiesenthal (Februar 2012)( Urlaub am Bahnhof? Urlaub im Bahnhof? (Sommer 2008)
Die Weihnachtszeit hat begonnen… (Ende 2011) Das Warten auf die Weißeritztalbahn (Herbst 2007)
Industriekultur, Hasiči und Naumburger Meister (Herbst 2011) Alles neu macht der Mai...(II) (Frühjahr 2007)
Inlandsbanan durch Norrland (Sommer 2011) Alles neu macht der Mai... (Frühjahr 2007)
Unner Vugtland is schie und das Meppel ist zurück (Frühjahr 2011) Die Zahlen des 18. Tages des Jahres 2007
Rettet die..., rettet den... und ein Geburtstag (Frühjahr 2011) Bauen zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten (November/Dezember 2006)
Gegen die braune Brut (März 2012/Februar 2011) DB oder das Ding von Berlin (Juni 2006)
Freitag, der 15. Oktober 2010 Das Augusthochwasser 2005 in der Schweiz
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Wo wollt Ihr Urlaub machen?

fragen uns Kollegen und Bekannte ungläubig. Am Bahnhof? Im Bahnhof? Ja natürlich! Warum denn nicht?

Zunächst einmal fand der Urlaub 2008 wieder einmal in der Schweiz statt wie das nebenstehende Bild erahnen läßt. 

Die Hotelwahl ist im Nachhinein trotz oder gerade wegen der unmittelbaren Nähe zu den Zügen als äußerst gelungen zu bezeichnen. Das eine Hotel steht unmittelbar am östlichen Ende des Bahnhofs von Filisur, das andere befindet sich im Bahnhofsgebäude von Alp Grüm an der Berninalinie.

Züge fahren bei jedem Wetter (zumindest die Schweizer Züge), da muß man sie auch bei jedem Wetter fotografieren. 

Wir waren also unterwegs auch bei Regen, Nebel und sommerlichem Schneefall. Wer nur Bilder von Loks und Zügen im Sonnenschein akzeptiert, wird vielleicht auf diesen Seiten enttäuscht. 

So haben wir in Thusis die im Regen auf den Zug wartende Reisende aus der Bronzezeit getroffen,


im Nebel an der südlichen Bahnhofsausfahrt von Klosters die neue Brücke über die Landquart passiert.
Wir sind gewandert über Lawinenschneereste auf dem bahnhistorischen Lehrpfad zwischen Preda und Bergün und haben den sommerlichen Wintereinbruch am Berninapaß erlebt.

Im Flußbett des Landwasser haben wir die Folgen leichten Hochwassers und unterhalb des Hotel Belvedere den vom Erdrutsch zerstörten Hang gesehen.

Natürlich haben wir auch bei strahlender Sonne unsere Ausflüge unternommen und fotografiert. So ist uns in der Nachmittagssonne die Erste aus der Ge 4/4-Reihe vor die Linse gefahren. 

61 Jahre ist sie alt, die Ge 4/4 I Nummer 601. Sie trägt den Namen "Albula" und sieht in ihrem rhätischen Rot vor dem Regionalzug nach Davos richtig jung und frisch aus, besser als so manche moderne Werbelok...

 

Egal welche äußeren Bedingungen, wir haben uns prächtig erholt beim Wandern und hatten viele beeindruckende Eisenbahnerlebnisse.

Dabei waren wir  jederzeit einsatzbereit um für uns Wichtiges zu dokumentieren.

 

Dokumentiert haben wir zum Beispiel auch das Schweinewettrennen während des Dorffestes von Filisur, als ein Schweizer Schwein gegen die Vertreter aus Deutschland, Niederlande, Italien und Frankreich zum Einsatz kam. 

Wer hat's erfunden?
- pardon, das muß anders heißen -
 
Wer hat's gewonnen?

Natürlich die Schweizer (Sau)!

Aber das Wichtigste bei diesem Urlaub: wir haben hautnah die Freude der Bewohner im Albulatal und an der Bernina und der Mitarbeiter der Rhätischen Bahn erlebt! Außerdem haben wir die Verwandlung einer Lokomotive dokumentiert.

UNESCO-Welterbe
oder wie sich eine Lok verändert

 

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Ich habe einige Zeit gewartet, bevor die Homepage meiner Website wieder einmal aktualisiert wird.

Ich habe mit der Überarbeitung dieser Seite gewartet, weil ich auf gute Neuigkeiten zur Weißeritztalbahn gehofft habe. Beim Warten fiel mir etwas in die Hände:

1880 besuchte König Albert von Sachsen den Mülsengrund und wurde mit folgendem Spruch konfrontiert: 

"Unser Leben geht bergauf, bergan, lieber König, schenk uns 'ne Eisenbahn!"

1884/85 wurde die Mülsengrundbahn gebaut.

Wem im Weißeritztal können die Menschen ihren Wunsch entgegenrufen?

  • Von Feen habe ich im Osterzgebirge nicht viel gehört.
  • Der letzte sächsische König Friedrich August III. würde vielleicht wie 1918 bei seiner Abdankung sagen: 
    "Nu machd doch eiern Dregg alleene!" 
    Anm.: 1. Der Spruch ist nicht hundertprozentig belegt und 2. mein Sächsisch kann falsch sein, ich habe hochdeutsch schreiben gelernt!
  • Von den Politikern kann man sich zwar etwas wünschen, die versprechen immer…

Sie (die Politiker) haben wieder etwas versprochen:
(siehe pdf-Dokument von sz-online auf der Website der IG Weißeritztalbahn)

Nach der "Elefantenrunde" im Innenministerium am Donnerstag, dem 13. September 2007, "könnten" die Aufträge vergeben werden, die RP Chemnitz und Dresden "wollen" genehmigen usw. usw. usw. heißt es dort im besten Politikerdeutsch. So ganz nebenbei wird endgültig klar, die 20 Millionen reichen nicht bis Kipsdorf - dort muß man erst planen!?! Liebe Betreiber und Erbauer, dafür hattet ihr mehr als 5 Jahre Zeit! Also wenn überhaupt kann im Herbst 2008 der 125. Streckengeburtstag nur bis Dipps gefeiert werden.

Ich zitiere aus der sz-online: 
"Die Bagger werden unterdessen erst im Oktober rollen können, weil zunächst eine vierwöchige Widerspruchsfrist abzuwarten ist."  
Warum soll denn hier einer widersprechen? Fledermäuse gab es schließlich schon früher in der Gegend und die haben 125 minus die letzten 5 Jahre friedlich gemeinsam mit viel mehr Zugverkehr gelebt und sich wohlgefühlt. Außerdem handelt es sich um eine in der Gegend fehlende und in die Landschaft passende Touristenattraktion im Gegensatz zu so mancher ungeliebten häßlichen Brücke. 

Also Baustart im Oktober? Glauben Sie dran?

Es ist der letzte Strohhalm, wir haben keine Chance, wir müssen dran glauben!

Fest steht aber, wieder ein Monat nutzlos weg!

Ergänzung von Anfang November

Und noch ein Monat ist weg: Es hat natürlich nicht geklappt mit dem Baustart im Oktober, der Strohhalm war doch zu dünn. Aber Anfang November ging es endlich los im Rabenauer Grund! Wir sind so lange von Politik, diversen Beamten und der SDG hingehalten worden, da wollen wir wegen den zwei Tagen nicht pingelig sein...

Jetzt wird abgerissen wird und herausgerissen wird auch. Mal sehen wann man den ersten sichtbaren Neuaufbau verkünden kann...

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Alles neu macht der Mai (oder der Juni, oder der ...) - Teil 2

Es ist soweit, der erste Alpentunnel der NEAT wurde eröffnet!


(Bildquelle: BLS AlpTransit Lötschberg)

Am 15. Juni 2007 passierte der Eröffnungszug das Nordportal bei Frutigen.

Symbolträchtig: Es war ein Güterzug! 

Vielleicht erleben wir es doch noch, daß die LKW-Karawanen ab- statt zunehmen...

Seit 20 Jahren gibt es die Straßenbahnfreunde Chemnitz e. V. 

Eine "Überraschung" hatte der Verein für das 5. Kappler Straßenbahnfest parat. In der Liste der historischen Fahrzeuge, die den Pendelbetrieb zum Straßenbahnmuseum durchführten tauchte ein Wagen Nr. 802 auf! 

Dieser Triebwagen ist erst seit 13. März 2007 im Eigentum des Vereins und war als rot-weißer T 57 mit Nr. 33 und im Look der Naumburger Touristenbahn unterwegs. Er hat zur Zeit das normalspurige Fahrgestell des "echten" Chemnitzer T 57 Nr. 813 unter sich.

Jetzt hat Chemnitz endlich einen fahrbereiten typischen Vertreter der Fahrzeuge, die ab 8. Mai 1960 auf den neuen regelspurigen Strecken  von Karl-Marx-Stadt unterwegs waren.



Wagen Nr. 802
T 57, 1958 gebaut in Gotha
als Nr. 45 in Gotha eingesetzt (Nr. 43 war der Prototyp der Serie T 57)
nach Generalreparatur im RAW Bln-Schöneweide (1973) als Nr. 28 (II) nach Frankfurt/Oder
seit 1994 als Wagen Nr. 33 bei den Nahverkehrsfreunden Naumburg - Jena e.V.

Fahrgestell von Wagen Nr. 813
T 57 gebaut 1960 in Gotha
1960 bis 1967 Einsatz in Karl-Marx-Stadt
1967 bis 1990 Dresden
1990 Umbau zum Arbeitstriebwagen in Dresden
seit 1999 zurück in Chemnitz

eins-eins-null - das heißt diesmal nicht Adlershofer Fernsehkrimi sondern: so alt wird die Fichtelbergbahn

Die Fichtelbergbahn feiert am 14. Juli 2007 einen runden Geburtstag - 110 Jahre wird sie, die oft fotografierte, oft beschriebene und oft besungene Fichtelbergbahn. 

Ich habe in der Neidorfer Gaststub "Zr Bimmelbah" etwas gefunden: In der Reihe "Die neue Liedpostkarte aus dem Erzgebirge" gibt es eine Karte mit dem Lied "De neie Bimmelbah", Text und Melodie von Fritz Gerstenberger.

Wie es gesungen klingt weiß ich nicht, obwohl Noten drauf sind scheitert meine diesbezügliche Vorstellungskraft. Aber die 6. Strophe sollten sich alle Verantwortlichen in den Amtsstuben des Kreises, des Landes oder des Betreibers SDG (so heißt die BVO Bahn GmbH jetzt) genau durchlesen

Dos Bahnel hot in grußen Wart, do gibbts fei gar kenn Streit. 
War dos net eisieht, net erkennt, dar tut uns orndlich leid. 
Esu was schiens wards of dor Walt e zweetsmol gar net gah'm. 
Drim is a itze 's letzte Wort, dos Bahnel soll huch lah'm.

Eine Festwoche wie 1997 wird es nicht geben, aber immerhin soll am 14. Juli 2007 der Geburtstag gefeiert werden. 110. Streckengeburtstag

23./24. Juni 2007 Eröffnung des wieder aufgebauten Bahnhofs Schönheide Süd

Am 16. April begannen die entscheidenden Bauarbeiten im Schönheider Ortsteil Wilzschhaus (ehemals Schönheide Süd). Hier entsteht unter der Regie des Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.  ein Spurwechselbahnhof. Nach umfangreichen Arbeiten an den Gebäuden liegen jetzt auch wieder Schmalspurgleise im Tal der Zwickauer Mulde. 

Zeitgleich mit der Eröffnung fanden die Feierlichkeiten zum 110. Geburtstag des Streckenabschnittes Wilzschhaus-Carlsfeld (21. Juni 1897) statt. Noch ein Ereignis jährt sich: Vor 40 Jahren, am 15. Juli 1967 wurde der Streckenabschnitt Wilzschhaus-Carlsfeld stillgelegt.

Damit es in Schönheide Süd auf schmalem Gleis auch richtig dampfen konnte kam, 99 574 von der Döllnitzbahn (Wilder Robert) zum Einsatz.

Die Kö 100-117-1 führt der Schmalspurbahn wieder einmal einen regelspurigen Güterwagen zu. Langsam wird er auf den Rollwagen geschoben, zuletzt habe ich soviel Rangierpersonal nur auf dem Bahnhof in Chomutov gesehen. Nachdem der Wagen festgezurrt ist geht es in vorsichtiger Fahrt Richtung Carlsfeld... 

Nur ein paar kleine Hinweise

Bei dem Verkehr sollte der Schrankenposten sich aber schnell wieder zurück auf seinen Posten begeben, der dunkelgrüne SKL kommt auch noch um die Ecke! 
Die Strecke nach Tannenbergsthal hat der FHWE inzwischen gepachtet, nun müßte die Schranke an der Carlsfelder Straße wieder aufgebaut werden.

Der Wiederaufbau der Weißeritztalbahn beginnt? Beginnt nicht? Beginnt? Beginnt nicht?

Während des 4. Schmalspurbahnfestivals im September 2006 war L45H-358 noch arbeitslos in Jöhstadt ausgestellt. 

Seit 5. Februar 2007 ist die 1969 in Rumänien gebaute und 2005 umgespurte Diesellok in Dippoldiswalde stationiert und hilft die ersten Streckenabschnitte vom Bewuchs zu räumen. Im Mai sollen die Bagger kommen?

Wenn man die Nachrichten in der sz-online verfolgt bekommt man das kalte Grausen. Warum hat man im Herbst 2002 nicht einfach angefangen zu bauen, so viele neue Fragen wie man sich jetzt ausdenkt wären in der Stunde der Hochwassereuphorie gar nicht aufgekommen.

Von mir aus, diskutiert noch eine Weile den Fall der explodierenden Dampflok und deren versicherungstechnische Auswirkungen - aber baut endlich! Sonst könnten explodierende Eisenbahnfans die Folge sein...

Nun hat sich die BVO Bahn GmbH umbenannt, der Verkehrsverbund Oberelbe hat Anteile gekauft und damit ist im Nachhinein auch das Betreiben der Lößnitzgrundbahn durch ein kommunales Unternehmen aus dem Erzgebirge "legitimiert". Der Kreis Dippoldiswalde übernimmt die Gleise - Vorsicht, der Kreistag muß im Juli noch zustimmen -, aber die Bindefrist der Angebote endet schon im August! 

Etwas Licht am Ende des Tunnels, mehr nicht...


"Im neuen Namen spiegelt sich nun Tätigkeitsfeld und der regionale Bezug des Unternehmens besser wider." ist auf den Internetseiten des Unternehmens zu lesen.

Wenn es der Weißeritztalbahn hilft, wenn damit ein Hindernis auf dem rettenden Weg beiseite geräumt ist, dann ist mir fast jeder Name recht. 

Es bleibt eine Frage: Stehen die Verantwortlichen von BVO (neu: SDG), VVO, Land und Kommunen dazu, bis zum 125. Jahrestag der Eröffnung der gesamten Strecke Hainsberg - Kipsdorf am 3. September 2008 die Wiedereröffnung zu schaffen?

"Ich gehe davon aus, daß die Kleinbahn aufgebaut wird, und zwar bis Kipsdorf!" sagt Landrat Greif. 

Aber bis wann? Bis Herbst 2008 nur im Rabenauer Grund - das wäre eine sehr niedrige Zielstellung...

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Alles neu macht der Mai (oder der Juni, oder der ...)

Na das gibt viel Arbeit, Feierabendarbeit: 

Logos wechseln, Texte ändern, Links korrigieren ... 
Auf einigen meiner Webseiten gibt es Links zur BVO Bahn GmbH, dem Betreiber der Fichtelbergbahn, der Lößnitzgrundbahn und dem Betreiber (das ist kein Schreibfehler, seit 2004 ist das so!) der vielleicht einmal wieder aufgebauten Weißeritztalbahn. 

Im Mai erfolgte die Umbenennung in SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH mit neuem Logo in grün-schwarz. Die Wagen ziert ein weißes Logo. Das erinnert stark an die weißen Buchstaben "D" und "R"!

"Im neuen Namen spiegelt sich nun Tätigkeitsfeld und der regionale Bezug des Unternehmens besser wider." ist auf den Internetseiten des Unternehmens zu lesen. Wenn es der Weißeritztalbahn hilft, wenn damit ein Hindernis auf dem rettenden Weg beiseite geräumt ist, dann ist mir fast jeder Name recht. 

Es muß aber alles sehr schnell gegangen sein, am Buffetwagen "Keilberg" ist nur die Stelle rund um das neue Logo gesäubert, der Rest des Wagens wartet auf eine äußerliche Komplettreinigung.

Pfingsten 2007 - fast alle Zugkreuzungen finden in Hammerunterwiesenthal statt. 

Die alten Halden der SDAG Wismut erwarten vielleicht eine Wiederbelebung, sowohl in Pöhla als auch in Niederschlag untersucht man in diesen Tagen der weltweiten  Rohstoffknappheit die Chancen, die ein erneutes Berggeschrei im Erzgebirge hat. 

Wiederbelebter Bergbau - vielleicht hat dann die Fichtelbergbahn auch als Güterbahn eine Chance... 

Sie ist wieder da!

Am 2. Juni 2007 wurde die 2002 bei einem Rangierunfall in Chemnitz stark beschädigte Glauchauer Lok 35 1097-1 wieder in Betrieb genommen. Sie ist zur großen Freude der Interessengemeinschaft Traditionslokomotive 58 3047 e. V. endlich betriebsfähig zurück aus dem Dampflokwerk Meinigen. 

Mit Fauchen und viel Dampf schiebt sie sich auf die Drehscheibe. 

In Glauchau bei der IG 58 3047 geht es familiär zu, der Frühstückstisch steht direkt an der Drehscheibe. Puffer in Augenhöhe, die prächtige Lok wirkt bedrohlich. 

Ein Fall für die Zeitmaschine - welche Stadt kann da mithalten?

Am 9. Juni 2007 wurde in Döbeln die Zeit um 81 Jahre zurückgedreht. 

Noch 2006 erinnerte am Rathaus nur ein kleiner Gleisrest an die zwischen 1891 und 1926 verkehrende Döbelner Pferdebahn. Jetzt ist aus diesem Gleisrest ein neuer Schienenweg quer durch die Döbelner Innenstadt geworden, zwischen Obermarkt und Theaterstraße sind 750 m der ehemals 2,5 km langen Pferdestraßenbahn wieder aufgebaut.

Tolle Leistung, was die Erbauer und Betreiber der Pferdebahn, die Mitglieder des Traditionsverein "Döbelner Pferdebahn e. V." in den letzten fünf Jahren vollbracht haben.

Zwei Tage bei mehr als 30°C wurde die Eröffnung gefeiert. Eine anstrengende Sache für alle Beteiligten: hier warten Pferd und "Rangierer" etwas erschöpft in der Theaterstraße auf das Umsetzen und die Rückfahrt.

Die Beamten vom Döbelner Amt haben auch einen sensationellen Beitrag geleistet: 
Ein neues Zusatzschild, mit dem demnächst der Verkehrszeichenkatalog der StVO ergänzt werden muß, wurde erfunden und angebracht.

Beamte, die schneller handeln wie ihre Handbücher und Vorschriften  - sicher genauso einmalig wie die Pferdebahn... 

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Zwei Zahlen eines Tages

Es scheint eine neue Mode zu sein, in der Presse findet man immer die Zahl des Tages. Ich versuche das auch einmal!

Meine Zahl des 18. Tages des Jahres 2007 ist die 8 - Windstärke 8!

Nein!!! 
Nein!! 
Nochmals Nein! 
Ich halte mein Versprechen vom Dezember 2006 , ich schweige!

Ich sage nichts mehr zu Herrn M. von der Bahn seinem immerhin bis Windstärke 8, also ca. 11 Monate im Jahr nutzbaren glasstahligenmilliardeteureneinkaufsundfreßpalast mittig in einer verarmten Großstadt dieses Landes. 

Schließlich ist Herr M. von der Bahn schon genug gestraft! Von einem profanen preußischen Ziegelbau-Bahnhof wären bestimmt keine tonnenschweren Zierleisten abgestürzt!  

Er ist schon schlimm dran, der Herr M. von der Bahn...

Die bessere Zahl des 18. Tages des Jahres 2007 ist die 99 604

Herzlich Willkommen in Sachsen, in Radebeul Ost!
99 604 ist zurück! Nun ist die Familie der sächsischsten aller Lokomotiven, der IV K, in Sachsen wieder etwas kompletter. Ich glaube nur drei der noch existierenden 22 Lokomotiven der Gattung IV K befinden sich im Januar 2007 "außer Landes":
  • 99 562 ist seit 1992 Eigentum des Deutschen Dampflokmuseum Neuenmarkt-Wirsberg 
  • 99 584 wurde am 6.6.2001 aus Zittau nach Prora/Rügen abtransportiert 
    aktualisiert: 99 584 ist seit 16. Oktober 2009 zurück aus Prora, abgestellt in Mügeln.
  • 99 594 kam am 22.9.2006 bei der Rügenschen Kleinbahn an, mehrere Jahre war sie in Straupitz versteckt aufgestellt 
    aktualisiert: 99 594 ist seit 31. Oktober 2014 im Eigentum der IG Preßnitztalbahn, wurde am 2.12.2014 nach Sachsen überführt.
Der VSSB sagt: 's geht heeme!
Nachdem im Herbst 2005 die 99 606 vom DB Museum Nürnberg kommend in Carlsfeld eintraf und seither dort liebevoll wieder aufgepäppelt wird, hieß es am 17./18. Januar 2007 für die 99 604 

's geht heeme!

Diesmal kehrte ein gut gepflegtes Schmuckstück heim. Die Lok war 1970 von der DR nach Bochum verkauft worden. Dort wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) und dem Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen bewahrt und mustergültig gepflegt.

# 194 (99 604)

Das Besondere an der IV K 99 604: es ist eine der drei noch existierenden Altbau-IV K, alle anderen 19 haben die "Rekonstruktion" erfahren.

Sie erhält einen würdigen Platz in dem im Aufbau befindlichen Schmalspurbahnmuseum im historischen Güterboden Radebeul-Ost, ein gemeinsames Projekt des Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. und der Traditionsbahn Radebeul e.V.

Altbau-IV K
Außer # 194 (99 604) gibt es noch zwei Altbau-IV K.
  • # 128 (99 535) steht seit 1968 im Johanneum (Verkehrsmuseum Dresden)
  • # 169 (99 579) zog am 15.1.1972 den lezten Zug von Grünstädtel nach Oberrittersgrün und ist seither der Stolz des Sächsischen Schmalspurbahn-Museum Rittersgrün e.V.

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Unner Vugtland is schie und das Meppel ist zurück (Frühjahr 2011) Die Zahlen des 18. Tages des Jahres 2007
Rettet die..., rettet den... und ein Geburtstag (Frühjahr 2011) Bauen zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten (November/Dezember 2006)
Gegen die braune Brut (März 2012/Februar 2011) DB oder das Ding von Berlin (Juni 2006)
Freitag, der 15. Oktober 2010 Das Augusthochwasser 2005 in der Schweiz
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Drei Kommentare (November/Dezember 2006)

Bauen zum Ersten (geschrieben am 11.11.06)

10. November 2006: "Lichtdurchfluteter Hauptbahnhof in der Landeshauptstadt Sachsen eingeweiht"

Obwohl dieses schöne Tor zum 800-jährigen Dresden noch für viele Jahre eine "lichtdurchflutete Baustelle" sein wird, es hat bestimmt etwas Besonderes, ja Einmaliges. Denn die Dresdner und ihre Gäste erhielten tröstende Worte von Herrn M. von der Bahn: Man baut jetzt so lange und gründlich, damit es für die nächsten 100 Jahre reicht.

Welche einmalige Vision: 100 Jahre auf dem Bahnhof von DD keine Baustelle, nur einfach Zugverkehr...  

Bauen zum Zweiten (geschrieben am 19.11.06)

Es gibt manchmal Zufälle... Ich habe diese Homepage mit meinem "Kommentar" zum Baugeschehen rund um den Hauptbahnhof von DD überarbeitet und ins weltweite Netz geuploadet, da finde ich diese Nachricht in meiner Heimatzeitung, der "Freien Presse".

Zuerst wollte ich an einen nachträglichen Faschingsscherz glauben, aber die Erzgebirgsbahn scheint es wirklich so zu meinen wie sie es schreibt: 9 Monate kein durchgehender Eisenbahnverkehr in eine der wichtigsten touristischen Regionen des Erzgebirges. Dabei war die Strecke vor ein paar Jahren schon mal lange Zeit dicht!

Das instandgehalten werden muß ist unstrittig, auch der Ausbau und die grundlegende Verbesserung der bestehenden Infrastruktur ist erforderlich. Aber bitte in vertretbaren Maßen und nicht nach dem Motto: Die teuersten und langwierigsten Projekte sind gerade gut genug für die Bauindustrie und ihre Projektanten.

Ich habe mich gefragt, ob das auch wieder ein "Projekt zur Reisezeitverkürzung" ist. Volltreffer - es ist eins!

Am 19.11.06 finde ich auf den aktuellen (?) Internetseiten der  Erzgebirgsbahn (Zitat): 

Deutliche Reisezeitverkürzungen

Die Reisezeit auf der 1866 in Betrieb genommenen und 1872 bis Vejprty weitergeführten Strecke beträgt derzeit 128 Minuten. Die Reisezeit soll hier mit der Investition von ca. 52 Mio. Euro um 41 Minuten verkürzt werden.

Entweder die Internetseiten sind hilflos veraltet oder es ist der Versuch, mit Scheinargumenten die Bevölkerung zur freudigen Zustimmung zu bewegen!

Die aktuelle Reiseauskunft derselben Bahn ermittelt für den 19.11.06 abends den rechts abgebildeten Reisevorschlag.

Schlimm, daß man anscheinend am Sonntagabend den Ort Bärenstein überhaupt nicht mehr erreichen kann, aber montags 6:07 ab Chemnitz Hbf. und 7:45 an Bärenstein (Annaberg) ergibt nach dem Annaberger Rechenmeister Adam Ries eine Fahrzeit von 1:38 oder umgerechnet in Minuten: 98

98 Minuten (statt der angeblichen 128) für eine 72 km lange Strecke sollen um läppische 11 Minuten verkürzt werden! Dafür schon wieder so umfangreiche Bauarbeiten die jeden potentiellen Fahrgast endgültig vergraulen?

Dabei ist es der Erzgebirgsbahn durchaus bewußt (Zitat): 

Großes touristisches Potential…denn die Strecke hat Urlaubern und bahntechnisch Interessierten einiges zu bieten…

Wie können aber Urlauber und bahntechnisch Interessierte etwas erleben, wenn die Bahn im ICE-Tempo durch das Zschopautal rast? Bei so einer Bahn sollte schon der Weg das Ziel sein!

Fazit: Der Deutschen Bahn und ihrer Tochter geht es eindeutig zu gut, wenn sie sich 9 Monate Betriebsruhe leisten können. Nehmt lieber das "überschüssige Geld" und investiert in absichtlich heruntergewirtschaftete sogenannte unrentable Strecken, um deren Stillegung zu verhindern und das Eisenbahnnetz in der Fläche zu erhalten. Schafft mit dem 11-Minuten-Geld Voraussetzungen, daß auch auf den Strecken in das Erzgebirge Güter wieder mit der Bahn transportiert werden können. Und außerdem: Laßt ausreichend lange und ausreichend viele Kreuzungsbahnhöfe bestehen, damit in späterer Zeit der Bahnverkehr vielleicht auch wieder mal verdichtet werden kann.

Bauen zum Dritten (geschrieben am 02.12.06)

Es ist 1. Advent, immer noch nicht 1. April, und schon wieder eine Lachnummer von Herrn M. von der Bahn. 

Jahrelang wurde gebaut, jahrelang wurde die Fertigstellung immer wieder verschoben. Wieviel tausend Kilometer haben die schwerfälligen Busse im Schienenersatzverkehr auf der immer wieder verstopften Fernverkehrsstraße 95 und den diversen Staatssträßchen im Leipziger und Chemnitzer Land zurückgelegt? Gerade hier haben die Marktschreier des Herrn M. von der Bahn immer wieder ihre Erfolge lauthals proklamiert, als hätten sie tausende Kilometer neue Bahnstrecke fertiggestellt über die höchsten Berge und die breitesten Flüsse und durch schrecklich morastige Sümpfe. 

Apropos Sümpfe - es ist schon einer der sich da auftut. Der LCE (nicht ICE, das gibt es hier nicht, sondern der Leipzig-Chemnitz-Expreß), dieses tolle Schaukelpferd, dessen 53-Minuten-Fahrt mit vielen Millionen DM und Euro und vielen jahrelangen Unzumutbarkeiten für die Nutzer der Strecke mehr als teuer erkauft wurde, hat wieder mal Probleme. Dieses Mal ist es aber nicht irgendwo eine Weiche zuviel, die dringend weg muß, diesmal ist es anders!

Mein Vorschlag für neue Signale, aber wie sehen die nachts aus?

Nur zwei Zugeinheiten im Stundentakt auf dieser Strecke bei einer so schwer erkämpften Rekordfahrzeit von 53 Minuten ergibt gerade mal eine Reserve von 7 Minuten je Fahrt - sekundenschneller Fahrgastwechsel an den Endbahnhöfen vorausgesetzt! Zurückgebaute Ausweichstellen und Bahnsteige nehmen den Rest an Flexibilität und dann kann das kleinste Hindernis auf den Schienen zur Fahrplankatastrophe führen. 

Nasses Laub auf den Schienen und die "Erfolgsstory" des Herrn M. von der Bahn bricht auf dieser Strecke wie ein Kartenhaus zusammen. Wieviel Millionen braucht Herr M. demnächst, um künftig nasses Laub auf der Schiene zu verhindern?

Das Schlimmste kommt aber noch: wenn im Frühjahr der Blütenstaub auf den Schienen klebt dreht sich kein Rad mehr. Das weiß ich von meiner Garteneisenbahn…


Ich habe wahllos ein altes Kursbuch rausgesucht, da finde ich im Winter 1979/80, also vor 27 Jahren, den E 772, der die 80,6 km von Karl-Marx-Stadt Hbf nach Leipzig Hbf in 77 Minuten zurückgelegt hat. Was nützen mir jetzt die 24 Minuten aus gekürzter Fahrzeit, wenn ich aus Zuverlässigkeitsgründen im Herbst 60 Minuten früher losfahren muß, um pünktlich in Leipzig zu sein? Da ist dann die Fahrzeit 36 Minuten länger als beim E 772 aus dem Jahr 1979.

Übrigens, Frage an den anderen Herr M. von der der anderen Bahn, der Erzgebirgsbahn: Was passiert mit dem Fahrplan im Zschopautal, wenn es herbstet? Wird es Fahrpläne für trockene und nasse Tage geben?

Vielleicht sollte man der Bahn doch das Netz wegnehmen, sie macht ja bloß Unfug damit...

Bauen zum Vierten… 

…nein, so einen Kommentar soll es eigentlich nicht mehr geben. Ich kann mich doch nicht ständig aufregen über Zustände bei Herrn M. seiner Bahn. 

Da beschäftige ich mich doch lieber intensiver mit den Leistungen der Menschen rund um die historische Eisenbahn im Bahnland Erzgebirge. 

Dann brauche ich auch meine Zeit, um den nächsten Urlaub vorzubereiten in einem Land, in dem die Eisenbahn in erster Linie richtiges Verkehrsmittel ist und nicht nur dazu da ist, den Wunsch diverser Herren nach immer schnelleren und immer teueren Zügen, immer neuen unnötigen Eingriffen in Natur und Landschaft und immer kostspieligeren prunkvollen (?) "Bahn"-bauten zu befriedigen. 

Wo das Land liegt? Blättern Sie doch mal auf diesen Webseiten, Sie finden es!

2012 - ein besonderer Frühling im Bahnland Erzgebirge Richard Hartmann Jahr - Auf Spurensuche in Norwegen (August 2009)
Frühlingsanfang im Küchwald und bei der Döllnitzbahn (2012) Solidarität mit Spähdorn (Februar 2009)
Rodelspaß in Hammerunterwiesenthal (Februar 2012)( Urlaub am Bahnhof? Urlaub im Bahnhof? (Sommer 2008)
Die Weihnachtszeit hat begonnen… (Ende 2011) Das Warten auf die Weißeritztalbahn (Herbst 2007)
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DB oder das neue Ding von Berlin

(Juni 2006)

Das Ding von Berlin ist sinnvoll und angemessen oder es ist überdimensioniert und Geldverschwendung - es bleibt jedem selbst überlassen, sich eine Meinung zu bilden (oder auch keine Meinung zu haben als dritte immer häufiger anzutreffende Variante). 

Ich habe eine Meinung zu dieser protzigen glasigen Pyramide des Herrn M. von der DB. Unstrittig, unsere allseits verehrte Hauptstadt (wir sind im Verehren und Zurückstecken gegenüber Berlin geübt) braucht gute Verkehrsanbindungen. Ob wegen dieser vertretbaren Forderung aber sogar die Spree in ein neues Bett verlegt werden mußte, darüber möchte ich nicht urteilen. Vielleicht hatten die Verkehrsplaner wirklich keine bessere und einfachere Idee. 

Was aber ist eigentlich ein Bahnhof? Ein paar normale Gleise mit Bahnsteigen, ein paar Gleise mit besonderen Funktionen, noch ein paar Funktionsräume für Personal und Reisende, damit Letztere in Züge ein-, aus Zügen aus- und zwischen Zügen umsteigen können. 

Das Ein-, Aus- und Umsteigen scheint bei diesem Bahnhof unwesentlich zu sein. Während der Eröffnung am Freitag wurde mehr über den Bahnhof als Eventbereich und Shoppingmeile gesprochen, die interviewten Besucher kamen vor allem wegen der Musik und einer Lichtshow. Selbst die momentan mächtigste Frau im Land mit der Hauptstadt Berlin sprach im Zusammenhang mit der „Bahnhofs“eröffnung über die Möglichkeit, zu später Stunde Imbißartikel verschiedener Anbieter (ich erspare mir die geschmacklose Aufzählung) genießen zu können. Ehrlich, wenn das der Zweck des Protzbaus ist, dafür ist das wenige kostbare Geld des Verkehrsministers eigentlich viel zu schade.

Und was nützt uns die schnellste Verbindung von und zu diesem Verkehrspalast mittig in EU, wenn an den Unterwegsstationen und an den Endbahnhöfen die Verkehrsanbindung der Fläche nach der DB-Kahlschlagpolitik (DB hat ja kein Geld, weil alles wird für das pyramidale M......sche Denkmal gebraucht!) fehlt. Es nimmt also doch wieder jeder das Auto und wir müssen noch mehr zubetonieren bzw. –asphaltieren statt Vorhandenes nur einfach neu zu schottern.

Man kann nur von Herzen wünschen, daß der Lehrter Bahnhof nicht zum leeren Bahnhof verkommt, dann wäre das Ding wirklich nur DenkMahnmahl für falsche Politik des Herrn M. von der DB in Sachen Verkehr.

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August 2005: Diese Vorbemerkung mußte sein...

Die Nachrichten im August 2005 lassen uns erschreckt aufhorchen: …schwere Unwetter in der Schweiz… …von Reisen ins Berner Oberland und in die Zentralschweiz wird dringend abgeraten… 

…22. August: 8:10 Uhr am Thuner See und 13:10 Uhr am Brienzer See wurde die Schadensgrenze überschritten… …Hangrutsche… ...kein Bahnersatz möglich... …Überflutungen... …vermißte Personen nach Hauseinsturz… …Aaredamm teilweise gebrochen… …verschüttete Eisenbahnlinien… …Schlammlawinen… …Gleise unter Wasser… …Brücken unterspült…

Die Liste der unterbrochenen Straßen und Eisenbahnstrecken ist lang in diesen Tagen. 
…Klosters… ...Oberengadin... …Gotthardlinie… …Brunnen… …Engelberg… …Luzern… …Brünigpaß… …Brienz… …Lötschberg… …Interlaken… ...Grimselpaß... …Meiringen… ...Grindelwald... …Zweisimmental… …Entlebuch… 
Das alles sind uns gut bekannte Namen von Orten und Gebieten, eng verflochten mit eigenen Erlebnissen - seit 1992 verbringen wir regelmäßig unseren Urlaub in der Schweiz, genießen die Schönheiten dieses Landes.

Nur sechs Wochen vor diesen Schreckensmeldungen sind wir aus dem Berner Oberland zurückgekehrt, es war ein Schweizurlaub der Kategorie "besonders schön und erlebnisreich". Die Seiten "Berner Oberland" und "Jungfraubahnen" stehen erst seit zwei Wochen im Netz. Und nun Bilder von zerstörten Landschaften, unterbrochene Verkehrswege, das Leid der Menschen, der fast aussichtslose Kampf gegen die Naturgewalten, das Davonlaufen der verschreckten Touristen und die im Wasser und Schlamm stehenden Loks...


Für die Fotoleisten habe ich Bildausschnitte von auf http://www.beo-news.ch/ veröffentlichten Fotos verwendet.

Inzwischen zeigen die Internetseiten der verschiedenen Vereine, Gemeinden und Bahnen den riesigen Schaden, aber auch den Neuanfang, den begonnenen schweren Wiederaufbau.

Was können wir tun? Wie können wir helfen? Euro? Schweizer Franken? Das ist eine Möglichkeit. 

Eine zweite Möglichkeit: Wir kommen wieder! Denn wir sind uns sicher: Nach dem Aufräumen wird diese Schweiz wieder so schön wie vorher, obwohl natürlich einige Narben bleiben werden. Aber einen tüchtigen Menschen entstellt doch auch nichts oder?

Und die dritte Möglichkeit: Ich werde mir bei der Gestaltung meiner Website viel Mühe geben, vielleicht kommt der eine oder andere Betrachter auf die Idee – man könnte doch dort in der schönen Schweizer Landschaft umgeben von vielen Eisenbahnen einmal Urlaub machen. Das soll mein Beitrag zur Unterstützung der vom Unwetter heimgesuchten Regionen sein.


Der ICE von Interlaken-Ost nach Berlin Ostbahnhof kann am 23. August 2005 auch nicht verkehren, seine Räder stehen im Wasser von Lütschine und  Aare. 
Foto: Dora Schmid-Zürcher http://www.beo-news.ch/.

Hans-Ulrich Siebert
Chemnitz, 27. August 2005

Der Neuanfang

(Angaben ohne Gewähr! 
aktualisiert 15. Dezember 2005)

Jungfraubahnen In Betrieb:
   Jungfraubahn
   Wengernalpbahn
   Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren  
Schynige Platte Bahn
zur Zeit Winterruhe (bis 27. Mai 2006)
Seit 1. Dezember verkehrt die Berner Oberland-Bahn wieder auf ihrem gesamten Netz, also auch wieder zwischen Zweilütschinen und Grindelwald.

Brienz Rothorn Bahn seit 3. September wieder in Betrieb,
zur Zeit Winterruhe (bis 20. Mai 2006)

 

Lötschbergbahn Spiez-Lötschberg-Brig, Spiez-Reichenbach und  Spiez-Interlaken Ost ist wieder offen
Seit 31. Oktober verkehren wieder RE-Züge zwischen Spiez und Zweisimmen, die letzten Einschränkungen im Simmental sind seit dem 11. Dezember Vergangenheit.
Schiffsverkehr Thunerseeschiffe fahren ab 31. August wieder
Brienzerseeschiffe fahren ab 3. September
Autoverladung in Betrieb

Zentralbahn Zugverkehr zwischen Luzern und Dallenwil, seit 1. Oktober bis Wolfenschiessen
Busersatz Dallenwil - Engelberg ab 8. September über Notstraße, ab 15. Dezember ist Engelberg wieder mit dem Zug zu erreichen.
ab 4. September Zugverkehr zwischen Luzern und Sarnen
ab 10. September Zugverkehr Brienz-Interlaken Ost
ab 1. Oktober ist die Brünigstrecke wieder offen, Einschränkungen (teilweise Busersatz) noch zwischen Sarnen und Giswil

Rigi-Bahnen in Betrieb

Vierwaldstätter See ab 31. August Vollbetrieb nach Sommerfahrplan mit kleinen Einschränkungen

Verkehrshaus der Schweiz ab 30. August wieder geöffnet

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letzte Änderung: 01.07.2012  07.05.17

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