weiter geblättert

 

                                                 Wacht auf Ihr Planer dieses Bogens... (Februar 2014)
MRB und VMS (Frühjahr 2016)  Gegenzug - Back to the roots (Herbst 2013)
Unvorsichtiger Igel und Impressionen aus Österreich (September 2015) Sandsäcke und Tage der Industriekultur (Spätsommer 2013) 
Die letzte in der Schweiz gebaute Dampflokomotive für Vollbahnen (Mai 2015) Saisonstart (Frühjahr 2013)
Stippvisite im Reich der Mitte (März 2015) Russischer Sonntag und die Abfahrtstafel des Chemnitzer Bahnhofs (Jahresanfang 2013)
Es reicht mit diesem Himmelsesel (Jahreswechsel 2014/15) Positivmeldungen: Schöne Kultur und schöner Winter (Winter 2012)
Allegra, Musik zum Fest und die Kreuzspinne (Sommer 2014) Negativmeldungen vom Vogtlandexpreß, von Y-Schwellen und Meisen (Herbst 2012)
175 Jahre Erste deutsche Ferneisenbahn Leipzig-Dresden (April 2014) 100 Jahre Jungfraubahn (August 2012)
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Es ist bald soweit! Das Elektronetz Mittelsachsen startet am 12. Juni 2016.

Mit neuen hochmodernen Zügen befördert die "Mitteldeutsche Regiobahn" künftig Fahrgäste im Elektronetz Mittelsachsen (EMS), also zwischen Dresden und Hof, Dresden und Zwickau sowie Chemnitz und Elsterwerda. Ende März wurden die ersten der 29 neuen Elektrotriebzüge Coradia Continental vom Hersteller Alstom (Salzgitter) an den Eigentümer Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und den künftigen Betreiber Bayrische Oberlandbahn (BOB) übergeben. Seither sind 12 Fahrzeuge vorübergehend im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf abgestellt.

Da der VMS Eigentümer der Fahrzeuge ist und nur den Betrieb für ca. 15. Jahre an die BOB vergeben hat hört endlich der Blödsinn und die Steuerverschwendung auf, daß jeder Betreiber neue eigene und staatlich geförderte Fahrzeuge mitbringt und dafür noch fahrtüchtige und nutzbare des alten Betreibers auf dem Schrottplatz landen. Wenn alles gut geht - und es in 30 Jahren überhaupt noch Eisenbahnverkehr gibt - werden wir bis dahin die Silber-Grünlinge auf den elektrifizierten Regionalverkehrsstrecken rund um Chemnitz benutzen dürfen. 

Alle Gleise im Eisenbahnmuseum sind belegt, der Kohlehochbunker ist verdeckt von den drei- und fünfteiligen Zügen.  Vor dem Maschinenhaus der Seilablaufanlage: Silber-grün trifft Elfenbein-rot.

Erzgebirgsbahn soll bis Juni 2021 fahren!

Das "gute Preis-Leistungsverhältnis" bewog den VMS, den Ende 2017 auslaufenden Vertrag nun doch bis Juni 2021 verlängern zu wollen. Das verkündete die Freie Presse Chemnitz am 21. April 2016. Endlich mal eine angenehme Nachricht aus der Welt der deutschen Bahnen. In diesem nur auf Auto- und LKW-Verkehr fixiertem Land ist damit der Eisenbahnverkehr zwar nicht gerettet, aber wenigstens der Status quo im Erzgebirge könnte vielleicht und eventuell erhalten bleiben. Man spricht beim VMS von Planungssicherheit. Warten wir auf den Plan...

Na endlich! Erstmals mit Passagieren unterwegs!

Mit einigen Monaten Verspätung (die paar Stunden am 4. April 2016 vom angekündigten Start bis 12:34 Uhr mitgerechnet) befördern die neuen Züge der „CityLink Familie“ von Vossloh erstmals Passagiere, zunächst zwischen Hauptbahnhof Chemnitz und Mittweida. Immer noch dürfen die Fahrzeuge nicht bis ins Stadtzentrum fahren! Das "berühmte" und "einmalige" Chemnitzer Modell ist bis auf die Pilotstrecke nach Stollberg immer noch Zukunftsmusik. Seit 1992 spricht man davon, 10 Jahre später gab es endlich die Pilotstrecke und weitere 14 Jahre später ist Stufe 1 immer noch in Arbeit! 2018 soll die Stufe 2 fertig sein, hoffen wir es...

Hoffentlich kommt die Zulassung nach BOStrab bald!
Noch dürfen nur Triebfahrzeuge als Dienstfahrt
die Einfahrt in Gleis 4 des Hauptbahnhof nutzen.
CityLink in den Farben des VMS,
speziell für den Einsatz im Chemnitzer Modell angepasst, 
37 m lange klimatisierte Zweirichtungs- und Zweisystemfahrzeuge

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So eine Garteneisenbahn kann sehr erholsam und beruhigend sein. Zum Abendbrot fährt meistens der erste Zug seine Runde und das ist dann das Ende des Arbeitstages. Danach ist Abruhen auf der Terrasse angesagt. Um so ärgerlicher ist es, wenn 20:57 plötzlich der Zug entgleist. Aufspringen und den Regler ausdrehen, im Dunkeln nach der Ursache der Entgleisung suchen. Unnötiger Streß! 

Diesmal mußte ich feststellen, der Unfallverursacher war ein Vertreter der Sorte Teutscher, die für sich reklamiert, sich die "grenzenlose Freiheit" nicht durch Verbote einschränken zu lassen. Im täglichen Straßenverkehr sind diese Typen jedem von uns schon einmal aufgefallen, z. B. Raser trotz Tempolimit, Überholer trotz Sperrlinie, Abbieger trotz Zwingpfeil, Fahrer trotz Rotlicht usw.

Ihr Denkschema ist sehr einfach: 

 Wieso muß ICH anhalten und warten wenn ein Zug kommt?
Soll doch der Zug warten, erst komme ICH!

Auf alle Fälle war viel Glück im Spiel, keine Lok wurde ernsthaft beschädigt, Personal und Passagiere haben höchstens blaue Flecke und auch der eigensinnige teutsche Igel brauchte keinen Tierarzt und verschwand in der Dunkelheit ohne seine Personalien zu hinterlassen...

Impressionen aus Österreich

Zug der Wachaubahn mit 2043.25 in Weißenkirchen

Donauuferbahn nach dem Tunnel bei St. Michel

Eine neuer Niederflurtriebwagen in Laubenbachmühle

Nostalgiezug mit Dampflok Mh.6 in Mariazell

Museumstramway vom Erlaufsee nach Mariazell

Bt-n2  #11 "Hellbrunn" (Salzburger Lokalbahn)

"Erdäpfelexpreß" auf dem Weg nach Litschau

NÖVOG Triebwagen VT 13 (5090.013) in Altnagelberg

Diesellok V5 (2095.005) abfahrbereit in Groß Gerungs

Dampflok Mh.1 bereitgestellt am Bahnsteig in Gmünd

"Wackelsteinexpreß" im Bahnhof Heidenreichstein

2091 in Ursprungs- und modernisierter Ausführung

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Huttwil und die letzte in der Schweiz gebaute Dampflokomotive für Vollbahnen


Pfingstsamstag in Zell im Luzerner Hinterland, am Bahnsteig steht die 1953 gebaute Ae 6/6 11402 "Uri". Diese historische Gotthard-Lokomotive aus dem Bestand der Stiftung Historisches Erbe der SBB (SBB Historic) ist einer der beiden Prototypen einer Serie von insgesamt 120 bis 1966 gebauten elektrischen Lokomotiven (Achsfolge Co'Co', Leistung 5830 PS). 

Am Haken hat sie einen unscheinbaren kleinen nur 9,20 m langen grünen Anhänger.

Auf dem Dach sieht man einen Schornstein, durch das Fenster typische Dampflokarmaturen und das Typschild sagt: das ist die 1936 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM) mit Fabriknummer 3610 gebaute letzte Dampflok der Schweiz für Vollbahnen.



Motorlokomotive Ec 3/3
erster Einsatz 1936 als HWB Nr. 5 bei der Huttwil-Wolhusen-Bahn
60 km/h, 300 PS, 40,5 t

Der Bahnhof Zell ist eine Zwischenstation auf dieser ehemaligen Huttwil-Wolhusen-Bahn (ab 1944 Teil der Vereinigten Huttwil-Bahnen VHB, ab 1997 Teil des Regionalverkehr Mittelland RM, ab 2006 Teil der BLS AG). Die Lok HWB Nr. 5 ist also zurück in ihrer alten Heimat! 

Am 23. Mai 2015 wurde die Dampflok HWB Nr. 5 mit der Ae 6/6 11402 "Uri" von Erstfeld (seit 2005 eingesetzt für Sonderzüge zur Baustelle des Gotthard-Basistunnels) in ihr neues altes Zuhause nach Huttwil überführt.

Von Huttwil aus soll die Lok betreut vom Verein Historische Eisenbahn Emmental VHE Extrafahrten führen, u. a. während der Huttwiler Dampftage am 3./4. Oktober 2015.

Lebenslauf und Technische Daten der Lokomotive finden Sie hier: 
http://www.historische-eisenbahn-emmental.ch/rollmaterial/pdf/Datenblatt_HWB_Nr._5.pdf

Übrigens, ich habe am 23. Mai 2015 im Preßnitztal fotografiert. Alle Fotos dieses Beitrags über die Überführung der HWB Nr. 5 stammen von Urs Dubach aus Huttwil. Danke Urs.

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Nach den negativen Erlebnissen mit dem gewerkschaftlichen Vernichter und dem Selbstvernichter der Grubebahn in den letzten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren hier mal etwas zum Entspannen:
Eisenbahn in der Volksrepublik China

Stippvisite im Reich der Mitte - am Jangtsekiang zwischen Wuhu (Provinz Anhui), Nanjing (Provinz Jiangsu) und Shanghai

 
Über die im Jahr 2000 fertiggestellte Wuhu Yangtze River Bridge führt die Eisenbahnstrecke von Wuhu in die Provinzhaupstadt Hefei. Die beiden Bilder zeigen Züge auf den östlichen Zufuhrstrecken zur Brücke.

 

Die 1318 km lange Jinghu-Schnellfahrstrecke (eröffnet am 30. Juni 2011) verbindet Peking mit Shanghai.  Einer ihrer wichtigsten Stationen unterwegs ist die alte Kaiserstadt Nanjing. Man denkt, man kommt in eine Kathedrale oder einen Palast, es ist aber nur der moderne Bahnhof Nanjing-Süd. Mit ca. 300 km/h sind auf dieser Hochgeschwindigkeitsstrecke (China Railway High-speed - CRH) auch Züge des Typs CRH3 unterwegs, als Velaro CN in Abwandlung des deutschen ICE entwickelt.

Eine Besonderhit dieser Strecke ist die "Große Brücke Danyang–Kunshan". Sie ist mit 164,8 km die längste Brücke der Welt. Gebaut wurde sie in nur vier Jahren größtenteils aus Fertigteilen und führt die Trasse der Schnellfahrstrecke aufgeständert über Land, überquert aber auch Teile des Yangcheng Lake.


Auf der Brücke befinden sich fünf Bahnhöfe, darunter der hier abgebildete Bahnhof Suzhou-Nord.

 

Der Endpunkt der Jinghu-Schnellfahrstrecke ist die Shanghai Hongqiao Railway Station im Westteil der Stadt. Mit einer Gesamtfläche von 1,3 Mio m² ist es der flächengrößte Bahnhof Asiens mit 30 Bahnsteigen. 

An den meisten Bahnsteigen können Hochgeschwindigkeitszüge wie dieser CRH2 halten, dem man seine Abstammung vom Shinkansen deutlich ansieht. Den Bahnhof bedienen auch zwei Metro-Linien, die Linie 2 stellt in knapp zwei Stunden die Verbindung zum Shanghai Pudong International Airport her. 

Der Shanghai Maglev Train könnte es schneller, aber dieser Transrapid mit einer Maximalgeschwindigkeit von 430 km/h pendelt nur auf einer 30 km langen "Versuchsstrecke" zwischen der Lóngyáng-Straße und dem Flughafen Pudong.

70 JAHRE GEDENKEN – 70 JAHRE VERANTWORTUNG – 70 JAHRE FRIEDEN

Immer deutlicher ist auf den sächsischen Straßen das wahre braune Gesicht zu erkennen, auch wenn es sich beim Spaziergang hinter dem Spruch vom Volk versteckt. Spazieren gehen heißt aber nicht blind Hinterherlaufen. Man muß mit offenen Augen gehen, dann kann man auch den hoffnungsvollen Spruch auf einem Denkmal am Straßenrand lesen: 

Der Augenblick wird kommen wo alle diese Herzen wie eine Flamme auflodern und den Faschismus, die Eiterbeule der Welt, ausbrennen werden...

Maxim Gorki

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Es reicht...

Es reicht wirklich!

Ich bin kein Fäsbugger und halte mich von dem „Gesichter-Buch“ fern, aber ich wollte auch einmal den Gefällt mir nicht Button drücken! Ich gebe zu, ich habe auf dem Clip oben etwas heftig zugedrückt, aber das darf man auch.

Jetzt stellt sich mir folgende Frage: Darf ich mehrmals hintereinander den Gefällt mir nicht Button drücken? Ich hätte hundertfach Veranlassung, hier nur eine kleine Auswahl.

für erwiesene Machtgeilheit
für überzogene Forderungen zu Lasten der Fahrgäste
für Extragewinne bei Fernbusfirmen und Autovermietern
für den Versuch, den eigenen Arbeitsplatz auf Dauer stillzulegen
für den sturen Himmels-Esel, der sich trotz Sh 1/Ra 12 nicht bewegen will

Schon wieder!

Wann endlich können die Menschen dieses Landes ihr Grundrecht ordentlich transportiert statt ständig erpreßt zu werden wahrnehmen?

Wann wird diesem machtgeilen Himmelsesel endlich das Handwerk gelegt? 
Oder macht er so lange, bis er alle 81 Millionen Bürger vertreten darf?

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Allegra Bernina

Zurück aus dem herrlichen Graubünden, dem Land der kleinen Roten, ein Hinweis an die Rhätischen Bahn: Die Allegra-Triebwagen vor dem Bernina-Expreß sehen einfach Sch.... aus. Vor solche traditionellen Züge gehören kräftige Loks oder die bekannten Triebwagen der Serien II und III. 

Denkt dran, auch die Fahrzeuge prägen das UNESCO-Weltkulturerbe! Setzt die Allegra's im S-Bahn-Verkehr ein, da sind die Dinger sicher gut zu gebrauchen und optisch auch vertretbar. Den Allegra als Lokersatz für die Bergstrecken zu entwickeln war keine gute Entscheidung der RhB...

Allegra Ge 4/4 I

Damit der Allegra nach Ankunft im zur Zeit im Umbau befindlichen Bahnhof Arosa umsetzen kann, braucht es eine Rangierlok, die die angehängten Wagen zunächst in die Abstellgruppe zieht. Das ist Aufgabe einer der letzten existierenden Ge 4/4 I (# 605, Silvretta). 

Der Triebfahrzeugführer ist sicher auch begeistert, denn nachdem er einen langweiligen Computer auf dem Weg nach Arosa bedient hat darf er für einige Minuten wieder einmal richtig Lokfahren…

4. Liedertour 

Die Website heißt "Eisenbahnen und mehr", hier kommt ein besonders zu empfehlendes "mehr"

Schneegestöber (*) und andere musikalische Darbietungen gibt es am 17. August 2014 anläßlich der "4. Erzgebirgischen LiederTour" wieder an vielen Stationen zwischen Satzung, Kühnhaide und Načetin zu erleben. Wenn Wanderer stehen bleiben um gemeinsam mit den Musikern zu singen, dann ist viel gute Laune im Wald. Grießgrämige wurden von mir anläßlich der letzten Tour im August 2013 nicht gesichtet, selbst die Radfahrer haben an diesem Wochenende auf's Kampfradeln verzichtet. Die Baldauf-Villa Marienberg organisiert diese herrliche Veranstaltung mit der interessanten Mischung aus Natur, Wandern und erzgebirgischer Musik.

(*) Titel aus dem Repertoire der Olbernhauer "Hauskapelle"

Chemnitz übertrifft alles

Die in Chemnitz von der CVAG eingesetzten MAN vom Typ NG313/D20/E4/4T schaffen Einiges weg, wie am 29. August 2014 in einem Bus der Linie 21/254 zu lesen war.

384 Fahrgäste können mit nur einem Bus befördert werden! 188 sitzende, 188 stehende und 8 rollende Fahrgäste auf einmal -   Chemnitz ist einfach Spitze! 

Musik zum Fest

Zum Heizhausfest 2014 wurde in Hilbersdorf die zwei Oktaven singende S-Bahn-Lok 182 016-6 ausgestellt, im Foto wird sie von der V15 2065 auf das Festgelände gezogen. Sie macht auf eine schöne Art und Weise Werbung für den Verkehrsverbund VVO. Allerdings dachte ich bisher, der örtlich zuständige Verkehrsverbund wäre der VMS und nicht der VVO? 

Aber vielleicht habe ich die Ankunft der VMS-Werbelok verpaßt, schließlich konnte ich nur am Freitagvormittag das Fest besuchen.

Das war auch besser, am Freitag fuhren noch ein paar Züge in Chemnitz. Am Samstag hat die Bahn die anreisenden Eisenbahnfreunde mal wieder auf das Auto gezwungen. Der Expkwlkwmanager an der Spitze der Grube macht seine Sache im Sinne der landesweit agierenden Automobillobby toll.

Ich glaube, die Stadt läßt sich das gefallen, weil dann ist mehr Platz beim Heizhausfest und beim Stadtfest für die eigenen Bürger.  Chemnitz ist einfach Spitze! 

Alternativ zum Fotoapparat kam bei den nicht immer günstigen Lichtverhältnissen auch der Zeichenstift zum Einsatz.

Abzubilden  war u. a. 50 3648-8 zwischen 50 3628-0 und 52 8149-8. In ein paar Monaten soll sie wieder fahren und die dann hoffentlich auch fertigen revidierten Personenwagen ziehen - die Hoffnung stirbt zuletzt...



Kreuzspinne am alten Platz gesichtet!

Es gibt viele, die die gegenwärtig laufende Umgestaltung der 3000 qm großen Dauerausstellung des Sächsischen Industriemuseum in Chemnitz mit Aufmerksamkeit (oder soll man sagen mit Wachsamkeit?) verfolgen. Zunächst einmal zur Beruhigung, die Kreuzspinne ist noch an ihrem Platz und bleibt auch dort, wie ein Blick in die fast leergeräumte Halle zeigt. Die 98 001, eine 1910 gebaute Tenderlok der Bauart Meyer (B'B' n4vt) wird weiterhin vom Lokomotivbau in Chemnitz berichten.

Auch der Hartmannsche Dampfhammer, die Pantografen-Handstickmaschine und die historische Werkstatt werden weiter zu bewundern sein.

Aber die Umgestaltung bedeutet auch, daß liebgewonnene Ausstellungsbereiche wie die bisher präsentierte Rolle des Bezirkes Karl-Marx-Stadt als die bedeutende Industrieregion der DDR nicht mehr zu sehen sind. Mal sehen, wie sich künftig die Besucher aus Sachsen mit ihrer eigenen beruflichen Geschichte in der neuen Ausstellung wiederfinden.

Es wird spannend im Februar 2015…

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Die Sachsen waren die Ersten! 175 Jahre erste deutsche Ferneisenbahn

Am 7. April 1839 fuhr der erste Zug durchgängig die 116 km lange Strecke zwischen der Messestadt Leipzig und der Landeshauptstadt Dresden. In Sachsen war die erste deutsche Ferneisenbahn fertiggestellt.

Das Jubiläum wird mit einer Festwoche vom 7. bis 13. April 2014 begangen. 
Alle Veranstaltungen finden Sie auf der Website ferneisenbahn.de 
(Link wie immer auf diesen Seiten hinter dem Logo)

Aber Sie dürfen nicht enttäuscht sein! Es gibt keine Fahrzeugparade wie am 8. und 9. April 1989, als die DDR alle ihre rollfähigen und betriebsfähigen Museumsfahrzeuge auf die Strecke brachte und vor Tausenden Zuschauern auf den Elbwiesen zwischen Röderau und Riesa paradieren ließ. Die damals extra nachgebaute Saxonia steht im Verkehrsmuseum in Dresden und darf auch nicht dampfen. Schade. 


Deckblatt des Jahreskalenders 2014
Nebenbei bemerkt: Im Kleinen gab es während der Märzausstellung des Arbeitskreis Modellbahn Chemnitz e.V. auf der großen H0-Clubanlage eine interessante Fahrzeugparade mit 21 Zügen angelehnt an das beeindruckende Ereignis von 1989 zu erleben. Die Modellbahner im Chemnitzer Solarispark arbeiten jetzt schon an einer Wiederholung zur Novemberausstellung 2014.
Veranstaltungen anläßlich des Jubiläums sind u. a. 
  • Sonderfahrt von Leipzig nach Dresden mit ICE 3 am 7. April gegen 13:30 Unterwegshalte in Wurzen, Oschatz und Riesa mit Festveranstaltungen 
  • Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden vom 8. April bis 28. September 2014 "Deutschland wird mobil - 175 Jahre Leipzig-Dresdner Eisenbahn"
  • 6. Dresdner Dampfloktreffen vom 11. bis 13. April auf dem Gelände des Eisenbahnmuseums Dresden-Altstadt
  • historische Sonderzüge nach Riesa, auf der Tharandter Rampe und durch das Elbtal nach Decín 
  • Bahnhofsfest im Leipziger Hauptbahnhof
  • großes Fest auf dem Dresdner Altmarkt "Mobilität vereint Menschen" 
  • Modellbahnausstellung der Sächsischen Modellbahner-Vereinigung e. V. vom 5. bis 13.April in Leipzig (Modellbahnclub Thale/Harz e.V.)

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!

Eine Besonderheit der Jubiläumsausstellung "Deutschland wird mobil - 175 Jahre Leipzig-Dresdner-Eisenbahn" im Verkehrsmuseum Dresden wird die Anwesenheit einer englischen Dampflokomotive von 1846 sein. Bekanntlich hatten ja 1839 die Engländer das Monopol und verhinderten damals fies aber erfolgreich den Einsatz der ersten in Deutschland gebauten betriebsfähigen Dampflokomotive "Saxonia" vor den Eröffnungszügen. 

Quelle: National Railway Museum

Die erste Lokomotive der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie, die 1836 von Rothwell and Company in Bolton bei Manchester gebaute "Comet", ist nicht mehr vorhanden. 

Aber das National Railway Museum in York schickt Anfang April die "Coppernob No. 3" nach Dresden. Eingesetzt wurde die Lokomotive von der Furness Railway auf der 1846 eröffneten Strecke von Piel Pier nach Dalton auf der Halbinsel Furness.



Eindrücke vom Festwochenende 11. - 13. April

Zunächst einmal, das Fotografieren war an diesem Wochenende nicht verboten und so sind Tausende von Schnappschüssen und Fotos gemacht worden. Einige Ich-Menschen waren mit vollstem Einsatz dabei, wären am liebsten noch in die Grube der Drehscheibe gefallen. Es wäre manchmal günstiger gewesen, dann hätten sie den anwesenden Nicht-Ich-Menschen nicht die Bilder versaut... Aber wenn so viele Loks optisch festgehalten wurden, dann brauche ich hier keine Bilder von ihnen hinzustellen. 

Viele Fotografen warteten auf viele Sonderzüge an den Strecken. Da huschte dann auch mal ein ICE durchs Bild, wie hier der Samstag-ICE 1548 nach Frankfurt am Main. Die Bahn hat keine Zeit oder kein Geld, den Zug mit dem halboffenen Maul zu reparieren, denn schon am Freitag und auch noch am Sonntag war das insgesamt schmutzig aussehende Flaggschiff so lädiert unterwegs. 

Zum Glück sehen die Schienen in Dresden besser aus als dieser Abschnitt im Eisenbahnmuseum. Aber das ist auch kein Wunder, denn für je 10 Kilometer Neubaustrecke braucht man grob geschätzt mehr wie zwei Jahre.

Das Areal des Leipziger Bahnhofes sieht aus, als hätten Mietnomaden fluchtartig das Gelände geräumt. Die Bahn hat in den letzten 25 Jahren dort nichts gemacht, hat alle Gebäude verkommen und in sich zusammenfallen lassen. Man kann nur hoffen, daß außer der DR-Gießkanne ein paar historische Gebäude vom neuen Eigentümer gerettet werden (müssen).

Der Höhepunkt auf dem Altmarkt waren sicherlich die Gäste aus dem Wallis, die Alphornbläser, die Vertreter der Dampfbahn Furka-Bergstrecke und der matterhorn gotthard bahn, die in diesem Sommer das Jubiläum "100 Jahre Brig Gletsch" feiern.

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Freitag abends in der Aula der Annenschule, viele interessierte Zuhörer. Die Bahn hatte die Chance, ihre genialen Pläne für den Chemnitzer Bahnbogen zu erläutern.

ALTERNATIVLOS sind die Pläne, der Viadukt muß weg. Schließlich muß man zwischen Dresden und Hof für 2 Mrd Euro durchgängig auf 160 km/h ausbauen! 

Wofür? Natürlich für die EUROPÄISCHEN FERNZÜGE, die VIELEN GÜTERZÜGE, den leistungsfähigen schnellen und bequemen Nahverkehr. Der Plan ist, die Fahrzeit auf der S-F-M von 3 h 25 min auf 2 h 37 min zu senken. 

Bevor ich die Frage stellen konnte, wie viele Sekunden der Abriß des Chemnitztalviaduktes  bei 1,03 km Bahnhofsabstand zu diesen Einsparungen beitragen kann, wurde der Verantwortliche für die S-F-M von einem anderen Besucher damit konfrontiert, daß der Regionalexpreß das heute schon in 2 h 34 min schafft. Wir können uns also 95 Mio Euro Steuergelder sparen und den Abriß des Viaduktes vermeiden!?!

Also, das mit der Fahrzeit hat den Verantwortlichen für die S-F-M doch sehr verblüfft!

Noch verblüffter waren er und seine Begleiter, daß aus dem Publikum eine interessante und wahrscheinlich kompromißfähige Alternative für das alternativlose Projekt aufgezeigt wurde. Dabei hat der Zuhörer doch gar nicht von den in der Bauprojektierung verbuddelten Millionen profitiert sondern nur mal mit dem Zollstock nachgemessen...

Ein ernstgemeinter Hinweis an die Bahn: Wir Chemnitzer passen sehr gut auf, was ihr im Chemnitzer Bahnbogen machen wollt und was ihr mit unserem Viadukt anstellt!

Link zum Stadtforum Chemnitz, dieses Forum versteht sich als Plattform für alle Bürger, die sich für den Erhalt von historischer Bausubstanz in Chemnitz einsetzen möchten. 

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MRB und VMS (Frühjahr 2016)  Gegenzug - Back to the roots (Herbst 2013)
Unvorsichtiger Igel und Impressionen aus Österreich (September 2015) Sandsäcke und Tage der Industriekultur (Spätsommer 2013) 
Die letzte in der Schweiz gebaute Dampflokomotive für Vollbahnen (Mai 2015) Saisonstart (Frühjahr 2013)
Stippvisite im Reich der Mitte (März 2015) Russischer Sonntag und die Abfahrtstafel des Chemnitzer Bahnhofs (Jahresanfang 2013)
Es reicht mit diesem Himmelsesel (Jahreswechsel 2014/15) Positivmeldungen: Schöne Kultur und schöner Winter (Winter 2012)
Allegra, Musik zum Fest und die Kreuzspinne (Sommer 2014) Negativmeldungen vom Vogtlandexpreß, von Y-Schwellen und Meisen (Herbst 2012)
175 Jahre Erste deutsche Ferneisenbahn Leipzig-Dresden (April 2014) 100 Jahre Jungfraubahn (August 2012)
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Im Gegenzug unterwegs

Was heißt denn dieses neue Motto der CVAG? 

Ab Sommer 2014 bedienen die Linien 2|6|522 den Hauptbahnhof mit neuen Linienführungen! Klingt wie eine tolle Errungenschaft, ist aber nur der Hinweis, wir haben wieder einmal die Pläne nicht eingehalten und werden mindestens ein halbes Jahr länger brauchen.

Am 15. Februar 2013 haben wir gefeiert "Wir sind drin… im Hauptbahnhof"

Ich muß es damals schon geahnt haben, es wird nichts mit der Durchfahrt durch den Hauptbahnhof im Jahr 2013. Ich habe im Thema auf dieser Homepage unter dem Titel  "So etwa wird die Abfahrtstafel des Chemnitzer Bahnhofs im Bahnhof Chemnitz am 18. Februar 2013 aussehen..." schon das Jahr 2014 mit aufgenommen, sicherheitshalber! 

Wer den Originalbeitrag sucht, der Link dorthin steckt hinter der Hardcopy.

"Die Fertigstellung der Durchfahrt durch den Hauptbahnhof verzögert sich bis Ende 1. Halbjahr 2014" lautet die Mitteilung des regionalen Zentralorgans vom 25. Oktober 2013.

Warum sich die Fertigstellung um sechs Monate verzögert?  Eine Weiche soll erst später geliefert worden sein. 
Warum? Bitte ankreuzen (Mehrfachnennungen sind möglich)!
War der Auftrag verspätet erteilt?  Hat der Weichenbesteller immer wieder mit Änderungen den termingerechten Herstellungsprozeß gestört?
Hat der Weichenbetreiber statt einer einfachen Weiche wieder etwas chemnitz-spezifisch-modernes gefordert? Wurde der unzuverlässigste Hersteller ausgewählt?
Hat man die Weiche in Hinteramanderenendederwelt bestellt und die Transportzeit nicht einkalkuliert?  Sonstiges Verschlafenes
Ich weiß es nicht, die Gründe werden sich mir nicht erschließen. 
Mein Fazit: die Bauindustrie hierzulande und die betreuenden Projektteams können es einfach nicht mehr, termingerechtes, kosteneinhaltendes Bauen. Ich brauche sicher keine Tunnel und andere Beispiele aufzuzählen.

Seit Anfang der neunziger Jahre reden wir vom Chemnitzer Modell in einer Art, als hätten wir etwas völlig Neuartiges und Revolutionäres erfunden. Jetzt, mehr als zwanzig Jahre später, ist noch nicht einmal die 1. Stufe vollständig realisiert, denn nach der Durchfahrt (geplant für Sommer 2014 - oder sollte man das Wort "Sommer" lieber gleich weglassen?) ist ja die erste Stufe immer noch nicht fertig! Wann sollen denn die Züge des VMS aus Hainichen, Burgstädt und Mittweida in die Innenstadt fahren? Ich weiß es nicht, ich habe auf den Webseiten des Chemnitzer Modells keinen aktuellen Zeitplan gefunden… Aber eins weiß ich, hier wird viel geredet, andere Städte handeln und hängen die moderne Stadt meilenweit ab...

Von der Stufe 2 hat sich die Stadt C gleich ganz verabschiedet und die Aufgabe der Errichtung von Verkehrsinfrastrukturanlagen des ÖPNV an den VMS übertragen. Ist mir klar, schließlich ist die Moderne mit der Errichtung eines Fußballstadions beschäftigt, da stehen andere Dinge hinten an. Viele Millionen für ein paar tausend Fans und einige in- und auswärtige Chaoten, aber noch nicht einmal ein Mehrzweckstadion wird es! Mal sehen, ob hier der Zeitplan gehalten wird und das Stadion fertig ist, bevor der CFC in der fünften Liga spielt… 

Back to the roots!

Was kommt denn da auf C-Bürgersteigen daher? Pferde mit Menschen drauf? 

Ich habe für einen Augenblick einen totalen Stillstand gehabt: der Mund blieb offen stehen, der Blick war staunend starr, die Hände bewegten sich nicht zum Auslöser des Fotoapparats…

Schemenhaft sehe ich aber noch heute das Bild der Reiter vom Montagnachmittag vor mir. Ist das das neue C-Modell des VMS? 

Die Fertigstellung der Durchfahrt durch den Hauptbahnhof verzögert sich bis Ende 1. Halbjahr 2014 (Mitteilung des regionalen Zentralorgans vom 25. Oktober 2013). Ist das jetzt die mögliche Alternative? Sollen die C-Bürger etwa von Straßenbahnen auf Pferde umsteigen?

Warum sich die Fertigstellung um sechs Monate verzögert?  Eine Weiche soll erst später geliefert werden. 
Warum? Bitte ankreuzen (Mehrfachnennungen sind möglich)!
o War der Auftrag verspätet erteilt?  o Hat der Weichenbesteller immer wieder mit Änderungen den termingerechten Herstellungsprozeß gestört?
o Hat man die Weiche in Hinteramanderenendederwelt bestellt und die Transportzeit nicht einkalkuliert?  o Sonstiges Verschlafenes
Ich weiß es nicht, die Gründe werden sich mir nicht erschließen. 
Mein Fazit: die Bauindustrie hierzulande und die betreuenden Projektteams können es einfach nicht mehr, termingerechtes, kosteneinhaltendes Bauen. Ich brauche sicher keine Tunnel und andere Beispiele aufzuzählen.

Aber nicht abschweifen, es geht um die Pferde! Back to the horses! 

Mir fällt ein, es gab ja in C schon einmal eine Pferdestraßenbahn (eröffnet 22. April 1880 zwischen Centralbahnhof und Nicolaibrücke). Reste der alten Pferdeställe gibt es auch noch: im Straßenbahnmuseum Kappel an der Zwickauer Straße. 

Also warum nicht Pferdestraßenbahn? Die moderne Stadt C hätte dann ein neues Motto: Back to the roots!


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Sandsäcke in Dresden auf dem Postplatz

Man könnte das Schlimmste denken! Aber am 17./18. August war es nur die "Baustelle der DVB" - ein Sandspielplatz für Kinder. Der MAN-Triebzug #734 (Baujahr 1913) mit Einrichtungsbeiwagen #1029 (Baujahr 1925) des Dresdner Straßenbahnmuseums drehte während des Stadtfestes ebenso seine Runden wie der Ikarus 66.62 (Baujahr 1972) des Vereins Historische Kraftfahrzeuge des Dresdner Nahverkehrs. 


Auch die Dampfbahnroute war wieder mit einem schwergewichtigem Exponat präsent. Anläßlich des Dampfschifffestes sollte die sä. I K #54 auf dem Terrassenufer hin und her fahren. Das war der Plan, leider stand die kleine Lok auf einem Neunschwellengleis dampflos, bewegungslos… 

Dafür gab es viel Bewegung am Samstagabend, als die Sächsische Dampfschifffahrt die älteste und größte Raddampferflotte der Welt die Elbe stromaufwärts schickte. Angeführt wurde die Parade der neun Schiffe vom Flaggschiff, dem PD "Dresden" (Baujahr 1926).

Chemnitz und die Bahn

Tage der Chemnitzer Industriekultur 2013 und 22. Heizhausfest im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf, man erwartet tausende Touristen und Besucher in der Stadt.

Die Bahn nimmt sicherheitshalber den Chemnitzer Hauptbahnhof vom Netz. So erfreut man die staatlich bevorzugte Automobillobby und zwingt die auswärtigen Besucher in den Individualverkehr statt ihnen die Nutzung eines öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs zu ermöglichen. Fernverkehr hat die Politik gemeinsam mit der Bahn in Chemnitz schon lange unterbunden.

Zum Glück finden sich Menschen, die diesen Individualverkehr ordnen und den Ansturm an der Einmündung der Straße "An der Dresdner Bahnlinie" regeln. Eine Frau mit einem Auto aus dem Bereich "Märchenwald" bremste völlig erschrocken, als plötzlich ein uniformierter Mann mit einem erhobenen schwarz-weißen Stab auf die Frankenberger Straße trat und dann eine Drei-Seiten-Sperrung anzeigte.

Dieselhydraulische Lokomotive 261 026-9 vom Typ Voith Gravita 10BB, im Hintergrund das Maschinenhaus der ehemaligen Seilablaufanlage.

Im Museumsgelände steht auch ein dreiteiliger Talent 2 (BR 1442, Zug für die S-Bahn Mitteldeutschlands). So kommt wenigstens einmal so ein silberfarbenes Gefährt nach Chemnitz, denn s-bahn-technisch gehört Chemnitz nicht nach Mitteldeutschland!

Überschaubares Bedienpult ohne Computer, triebfahrzeugführen war im VT 18.16 noch handmade. Ich habe übrigens erst nach der Besichtigung des Triebkopfes etwas gegessen. Ganz schön eng der Motorraum und der Führerstand des 50-jährigen DDR-ICE. Designer und Konstrukteure haben gute Arbeit geleistet und wirklich die letzten Reserven ausgenutzt.

Triebkopf des dieselhydraulischen Verbrennungstriebwagens der "Bauart Görlitz" neben den Biertischen einer Vogtländer Brauerei. Paßt eigentlich, denn der SVT fuhr als "Karlex" oder "Karola" auf dem Weg nach Karlovy Vary und zurück immer wieder durchs Vogtland.

Immer wieder beeindruckend, der Hilbersdorfer Kohlehochbunker und die schwarzen Ladies, diesmal 03 2155-4 aus Nossen und die kalte 41 1225-6 des Sächsischen Eisenbahnmuseums.

Gute Aussicht von der zweiten Etage über das Gelände vor dem Ringlokschuppen haben die Kinder im Doppelstock-VT 670 002-5, nur leider an der falschen Drehscheibe. Übrigens habe ich mich der Drängelei um beste Plätze an der Drehscheibe entzogen. 

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Schneewolken weggepfiffen! 

Fragt mich einer: "Hast'e denn kein besseres Foto von der kleinen Dampflok im Chemnitzer Küchwald? Das hier sieht so verstaubt aus!" 

"Nein, das ist kein Staub, das ist Holle-Pulver! Die Lok wartete inmitten eines feinen Schneegestöbers auf die Saisoneröffnung!" 

Erstaunte Nachfrage: "Was 'n für 'ne Saison?"

"Na die 60. Fahrsaison der Chemnitzer Parkeisenbahn, die beginnt am Frühlingsanfang!" 

Mit lautem Pfiff wird allen Chemnitzern kundgetan, es geht wieder los. 

Die Nebenwirkung des Pfiffs: Schneewolken weggepfiffen! Blauer Himmel für die paar Minuten bis zur Streckenfreigabe…

Wie jedes Jahr war großer Andrang im kleinen Bahnhof Küchwaldwiese. Er wird immer mehr zu einem richtigen Bahnhof. Das alte Ausfahrsignal hat ausgedient, jedes der zwei Gleise hat jetzt sein eigenes. 

Na dann gute Fahrt vom Winter in den Frühling (u.a.mit dem Kindermusikdorf auf der Küchwaldwiese während des 5. Deutschen Musikfest), in den Sommer (u.a. mit dem Pressefest der Freien Presse) und den Herbst (u. a. mit dem 23. Internationalen Feldbahntreffen).

Das Jahr beginnt die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen mit einem schönen Brauch.

"Andampfen 2013!"

hieß es am 5. April  2013 in Dresden zu Wasser, auf der Straße und auf den Gleisen des BW Dresden-Altstadt. 

Die Kommandos während der Veranstaltung gab eine allseits bekannte Persönlichkeit der sächsischen Eisenbahnszene, diesmal die Uniform der K. Sächs. Sts. E. B. tragend. Diese Uniform stärkt die Persönlichkeit sehr. Da hört man schon mal die Drohung, auch ohne den segs'schen Geenich die Veranstaltung pünktlich zu beginnen, gewartet wird nicht! Also schnell an Bord gehen...

Die Fahrt mit dem Ikarus 66.62 Baujahr 1972 des Vereins "Historische Kraftfahrzeuge des Dresdner Nahverkehrs" habe ich gut überstanden. Ich kann es noch, das Fahren auf hüpfenden Sitzen, mit dem Kopf immer wieder gefährlich nahe am Gepäcknetz. Das jahrelange Üben auf Blattfedern und Nochvordedeerzeitstraßen(*) zahlt sich aus!

(*) Noch-vor-DDR-Zeit-Straßen


Loks zum Anfassen gab es beim 5. Dresdner Dampfloktreffen auf dem Gelände des kleinen BW Dresden-Altstadt zur Genüge. Auch das Verkehrsmuseum Dresden öffnete wieder einen Teil seiner Depots.

In einem Lowa-E5-Mitteleinstiegswagen gezogen von der "Gartenlaube" 102 188-0 reisten die Majestäten ins BW. Das war eine spektakuläre Ansammlung von Hüten. Beispielhaft Mademoiselle Blü-Té und Madam Sofá auf der Drehscheibe. Ich habe mich über die geputzten Loks im Eisenbahnmuseum gefreut. Ob die Majestäten mit ihren Federn da mitgewirkt haben?


TW 813 auf dem Weg nach Gera

Der 1960 gebaute TW 813 vom Typ T57 kam im Rahmen des Umspurprogramms nach Karl-Marx-Stadt. Ab 1967 fuhr er in Dresden. In den 90er-Jahren wurde er im Straßenbahnhof Trachenberge als Arbeitstriebwagen eingesetzt, bevor er 1999 nach Chemnitz zurückkehrte. 

Vor einem reichlichen Jahr wurde die Kooperationsvereinbarung "Initiative historische Straßenbahnen / Iniciativa historické tramvaje" zwischen dem Boveraclub obcanské sdružení aus Liberec, der Kirnitzschtalbahn (OVPS - Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz mbH) und dem Verein Straßenbahnfreunde Chemnitz e.V. unterzeichnet.
Das touristische Potential des Betriebes historischer Straßenbahnen im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet soll besser erschlossen werden. Viele gemeinsame Aktivitäten sind vorgesehen und die Bündelung der Ressourcen ist geplant. Sichtbarer Ausdruck dessen ist der Abtransport des TW 813 am 13. Mai 2013 zur Sanierung durch die Hauptwerkstatt der Geraer Verkehrsbetrieb GmbH.

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Die letzte in der Schweiz gebaute Dampflokomotive für Vollbahnen (Mai 2015) Saisonstart (Frühjahr 2013)
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Russischer Sonntag bei der Döllnitzbahn

Die Zukunft der Döllnitzbahn stand lange Zeit auf der Kippe. Die machtvolle Aktion "Der Wilde Robert darf nicht sterben", der Einsatz des VSSB und der Dampfbahnroute für den Erhalt sowie die verbesserte Zusammenarbeit der sächsischen Schmalspurbahnen mit dem sächsischen Wirtschaftsministerium brachten die Wende. Seit Dezember 2012 ist bekannt, die Zukunft der Döllnitzbahn als touristisches Kleinod in dieser ländlichen Region ist für mindestens 8 Jahre gesichert.

Der Wilde Robert dampft also weiter zwischen Oschatz und Glossen, auch am 27. Januar 2013. Aber Fahrgäste kommen nicht von allein, was sollen die im Winter mehrere Stunden in Mügeln oder in Glossen machen? Also muß man Fahrgäste mit guten Ideen und gutem Marketing auf die Strecke locken, den Weg zum Ziel machen. Wenn dann die Dampfzüge zu kurz sind, man vielleicht sogar einen fünften Wagen im Sonderzug gebraucht hätte, dann haben die wilden Roberta's und Robert's alles richtig gemacht.

Russischer Sonntag, die Fahrgäste wurden begrüßt mit Brot und Salz, es gab russischen Salat und Soljanka, Tee aus dem Samowar und guten russischen Wodka. Und es gab sehr viel Dampf an diesem Tag, wettertechnisch gelegen an der Grenze zwischen Winter und Frühling. Wenn etwas gefehlt hat, dann vielleicht die Balalaika und das Akkordeon…


Oschatz


Naundorf

Mügeln

Glossen

So etwa wird die Abfahrtstafel im Bahnhof Chemnitz am 18. Februar 2013 aussehen...

 LINIE   RICHTUNG   ABFAHRT   GLEIS   VERKEHRSUNTERNEHMEN 
2 Bernsdorf 4:51 1 CVAG
522 Stollberg 5:02 2 City-Bahn
520 Elsterwerda 5:06 7 DB-Regio
525 Burgstädt 5:07 6 City-Bahn
524 Aue 5:07 12 Erzgebirgsbahn
519 Olbernhau 5:09 8 Erzgebirgsbahn
2 Bernsdorf 5:11 1 CVAG
6 Altchemnitz 5:15 2 CVAG
516 Hainichen 5:21 9 City-Bahn
510 Zwickau 5:30 10 DB-Regio
510 Dresden 5:30 11 DB-Regio
2 Bernsdorf 5:31 1 CVAG
522 Stollberg 5:32 2 City-Bahn
517 Cranzahl 5:36 8 Erzgebirgsbahn

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!

Es ist soweit, das Chemnitzer Modell ist ab 18. Februar 2013 richtig drin im Hauptbahnhof. 

Ein wichtiger Schritt zur Realisierung der Stufe 1 des Chemnitzer Modells ist dann gemacht. Nun dauert es noch bis Ende des Jahres 2013 (oder bis 2014), dann fahren die Straßenbahnen der CVAG und die roten Züge der Pilot-Strecke nach Stollberg nicht mehr nur hinein, sondern durch den Hauptbahnhof hindurch. Und nicht nur das, das Ziel der Stufe 1 des Chemnitzer Modell ist es, weitere Züge der Citybahn aus Richtung Burgstädt, Hainichen und Mittweida über die Gleise 3 und 4 bis in die Chemnitzer Innenstadt bzw. weiter nach Altchemnitz zu führen.


Ticket für die Eröffnungsfahrt am 15. Februar 2013, 14:05 ab Zentralhaltestelle. 

Bevor es aber soweit ist, wird gefeiert! Am 15. Februar 2013 wird die Jungfernfahrt von der Zentralhaltestelle über die Straße der Nationen und die neue Trasse auf Höhe der Heinrich-Zille-Straße von Norden in den Hauptbahnhof hineinführen. Nach der Eröffnung gibt es bis zum Sonntag Schnupperfahrten, bevor es mit Betriebsbeginn der Straßenbahn am 18. Februar 2013 richtig Ernst wird. 


Linienführung ab dem 18. Februar 2013

Ach so, wenn man die Abfahrtstafel des Chemnitzer Bahnhofs genau betrachtet fällt auf, es gibt keinen Fernverkehr in diesem Hauptbahnhof. Man kann wirklich glücklich sein, daß die Grube-Firma ihn gerade noch so auf die Liste der zu rekonstruierenden Fernbahnhöfe gesetzt hat...

Einige der Chemnitzer Variobahnen tragen eine Werbung des Chemnitzer Modells:
Neuigkeiten vom Chemnitzer Modell
Einfahrt der Stadtbahn Chemnitz in den Hauptbahnhof Chemnitz
ab Februar 2013

 
Wir sind drin
ab Februar 2013

Die Variobahn #910 unterwegs als Sonderfahrt 708 holte 14:05 Uhr etwa 100 Fahrgäste aus Chemnitz und dem Umland von der Zentralhaltestelle ab und brachte sie zur Eröffnungsveranstaltung in den Hauptbahnhof.

Vorbei an der neuen Haltestelle "Omnibusbahnhof"  fährt die Bahn in die Großbaustelle "Hauptbahnhof" ein, ein wichtiger Schritt zur Realisierung der Stufe 1 des Chemnitzer Modells. 

Es gab viele Reden, eine konnte man nicht so richtig verstehen. Es fuhr gerade ein besonders lauter, besonders überfüllter und besonders dreckiger Dieseltriebwagen der Bahn aus Leipzig kommend in den Bahnhof ein. Hallo Herr G, jeder blamiert sich so gut er kann...

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Es gibt tolle Kultur hier in Chemnitz!

Dix, Передвижники ( zu deutsch: Wanderer) und Picasso sind oder waren in den Museen der Stadt zu Gast. 

Aber auch gute Musik wird geboten, so geschehen am 2. November 2012 im Kleinen Saal der Stadthalle. Dirk Michaelis und Band spielten ein einmalig emotionales Konzert während ihrer Herbsttour "Dirk Michaelis singt … live". Einfach herrlich, wie der gebürtige Karl-Marx-Städter das Publikum begeisterte und mitriß. Stehende Ovationen und eine fast einstündige Zugabe - Nein Dirk, wir wollten Dich nicht fertig machen! Es war nur sooo schön!

Wir sollten es allen weitersagen wie geil es war, mache ich doch!


Also: Es gibt nicht nur Eisenbahnen, Straßenbahnen, technische Museen und eine Parkeisenbahn hier in der Stadt, es gibt auch tolle Kultur in Chemnitz! Z. B.: Konzerte mit Dirk Michaelis! Wer nicht da war, hat etwas verpaßt! Vielleicht gibt es eine neue Chance!?!

Pünktlich zum 1. Advent kam der Schnee

Schnee bei der Eisenbahn verlangt immer den besonders intensiven Einsatz des Menschen, so wie hier im Bahnhof Kurort Oberwiesental. Aber dann waren die Züge der Fichtelbergbahn auf der Strecke zu erleben.

Besonderen Einsatz zeigten auch die Fotografen, mitten in der weißen Schneewüste kauert einer von Ihnen.

Vielleicht sagt der eine oder andere, die Züge der Preßnitztalbahn auf diesen Fotos sind aber sehr klein oder schwer zu erkennen! 

Aber hier geht es nicht nur um die Züge, die Winterlandschaft bei diesem Kaiserwetter als Kulisse ist genau so wichtig!

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Die letzte in der Schweiz gebaute Dampflokomotive für Vollbahnen (Mai 2015) Saisonstart (Frühjahr 2013)
Stippvisite im Reich der Mitte (März 2015) Russischer Sonntag und die Abfahrtstafel des Chemnitzer Bahnhofs (Jahresanfang 2013)
Es reicht mit diesem Himmelsesel (Jahreswechsel 2014/15) Positivmeldungen: Schöne Kultur und schöner Winter (Winter 2012)
Allegra, Musik zum Fest und die Kreuzspinne (Sommer 2014) Negativmeldungen vom Vogtlandexpreß, von Y-Schwellen und Meisen (Herbst 2012)
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Da ging wieder ein Stück Eisenbahn den Bach runter… 

…und die Leidtragenden sind u. a. die Chemnitzer.

Seit Jahren ist diese Großstadt von der Bahn völlig vernachlässigt, abgeklemmt vom hochwertigen Fernverkehr. Es gibt nur den von den regionalen Verkehrsverbünden gestützten IRE "Sachsen-Franken-Expreß" zwischen Dresden und Nürnberg (mit Nahverkehrstarif!), denn die Stadt verlor am 1. Oktober 2012 ihre letzte Fernverbindung, den freitags bis montags nach Berlin-Zoo verkehrenden Vogtland-Expreß.

Die Gründe dafür sind laut Vogtlandbahn die extrem gestiegenen Kosten für Energie und Infrastruktur. Im Klartext, die Bahn hat einen Konkurrenten mit den Trassenpreisen aus dem Feld geschlagen, den Rest haben die ausschließlich auf den Individualverkehr mit PKW ausgerichtete völlig verfehlte Verkehrspolitik dieses Landes und die nicht akzeptable Übermacht der Energiekonzerne erledigt.

Wieso trauere ich diesem Vogtland-Expreß nach? Das ist doch auch nichts Besonderes, Chemnitz braucht ICE-Verkehr - sagen die Stadtoberen! Aber wer glaubt daran, daß in Chemnitz demnächst ein ICE hält? Welche neue ICE-Linie mit welchem Ziel wird durch die Chemnitzer ausgelastet?

Wie unwichtig die Stadt in Sachen Eisenbahnfernverkehr für die Bahn und den Freistaat ist wird hier deutlich: Wenn in ganz Mitteldeutschland der S-Bahn-Verkehr neu geregelt wird, da ist Chemnitz wieder nicht dabei! Daran ändern auch die ständigen Bahngipfel nichts.

Ich hatte mal im März das Vergnügen, bei einem verkehrspolitischem Forum dabei zu sein. Ein Chef für den sächsischen Bereich der Bahn hat vorgerechnet, daß Chemnitz so schlecht nicht angebunden ist, z. B. an den Flughafen Schönefeld: 3 Stunden mit nur zweimal umsteigen!

Hallo, geht's noch? 3 Stunden mit nur zweimal umsteigen - bei der unzuverlässigen Bahn werden da schnell 3,5 oder mehr Stunden draus. Die Vogtlandbahn konnte es besser, von Chemnitz nach Schönefeld betrug die Fahrzeit nur zwischen 2,5 und 3 Stunden, ohne Umsteigen! Es hätte sogar noch viel schneller gehen können, aber die vielen Baustellen und dann der Fahrplankorridor, den die Bahn ihrem Konkurrenten zugewiesen hatte: zwischen Genshagen und Elsterwerda mußte der Vogtland-Expreß der Regionalbahn hinterher zuckeln, immer wieder zeigte das Signal Rot und der Vogtland-Expreß kam zum Stehen…

Nun ist es geschafft, der Vogtland-Expreß steht endgültig, die Bahn kann aufatmen, leider…


warten in Berlin-Schönefeld auf eine freie Trasse

Bombardier begrüßt den Desiro von Siemens im Hauptbahnhof...

Wo sind nur die Gleise hin?

Seit 1. August ist die Eisenbahnstrecke Bitterfeld -Halle gesperrt. Nicht irgendeine Nebenbahn, sondern ein Abschnitt aus dem "Hochleistungs"netz der Bahn. 
Die Y-Stahlschwellen auf Asphalttragplatten sind durchgerostet! 
Dabei soll eine feste Fahrbahn eigentlich 60 Jahre halten, schreibt zumindest mein Freund Wi….dia. Aber hier sind schon ca. 16 Jahre nach der "Sanierung" wieder Kompletterneuerung und mind. anderthalbjährige Sperrung fällig. 

Sag mir, wo die Züge sind. 
Wo sind sie geblieben? 
                           Sag mir, wo die Gleise sind. 
                           Was ist geschehn? 
                                                      Sag mir, wo die Schwellen sind. 
                                                      Rost zerstörte sie geschwind. 
                                                                                 Wann wird man je verstehn?
                                                                                 Das kann man nicht verstehn! 

In einem Artikel in einer seriösen überregionalen Zeitung wurden Planungen der Bahn zur Schadensbegrenzung erwähnt: …etwa 13000 Pflöcke aus Eichenholz sollten zur Spursicherung eingerammt werden… Wenn der Artikel nicht von dem bekannten Autor und Fachmann Erich Preuß gewesen wäre, hätte ich an der Seriosität der Zeitung gezweifelt. Von hochgelobtem Stahl und Asphalt hin zu holzgestützten Fahrbahnen, es geht stetig abwärts mit den "Hochtechnologien" hierzulande.

Was macht die Bahn? Man redet schön: der Reisende bekommt eher als ursprünglich geplant eine kompletterneuerte Strecke für größere Geschwindigkeiten. Na toll!

Niemand schreibt darüber, das hier vor Jahren wieder einmal Geld sinnlos verbrannt wurde, weil einige besonders Intelligente in den Neunzigern alles Bewährte rücksichtslos ersetzt haben. 
Niemand erwähnt, daß hier wieder Nutzer der Bahn auf die Straße getrieben werden, die dann schwer wieder in die Züge zurückzuholen sind. 
Niemand sagt jetzt, daß man sich das verbrannte Geld bei den Fahrgästen wiederholen wird. Schließlich ist in ein paar Jahren die Strecke neu und schnell und das ist dann die Begründung für Fahrpreiserhöhungen.

Die Meisen sind Schuld!

Es ist Herbst, der Fächerahorn (Acer palmatum) zeigt es mit seiner intensiven Laubfärbung. Noch hängen die Blätter aber am Baum, die Strecke der Garteneisenbahn wird von ihnen noch nicht blockiert…

Anders sieht es im Bahnhof Waldau aus. Man sieht den Schotter im Gleis nicht mehr, überall kleben die harzigen Schuppen der Zapfen der Koreatanne (Abies koreana). Die robusten Lokomotiven der Garteneisenbahn kämpfen sich hindurch. Aber es gibt keine Chance mehr, im Bahnhof die Weichen ordentlich zu stellen, es ist alles verstopft…

Die Ursache für diese mißliche Lage: die Meisen fressen sich ihren "Winterspeck" an. Besonders schmackhaft sind da die Samen aus den koreanischen Zapfen. Ich mag es, wenn die Vögel in Schwärmen die Früchte der Bäume und Sträucher genießen. Aber müssen sie die Schuppen der leergefressenen Zapfen unbedingt auf den Gleisen der Garteneisenbahn ablegen?

Die Konsequenz lautet: Abbau der Garteneisenbahn bis auf einen kleinen Winterkreis, schließlich ist der Herbst schon weit fortgeschritten…

Die Meisen sind nicht Schuld, es ist schließlich Herbst!

Nachtrag: Zum Glück ist der Winterkreis rechtzeitig dem Verkehr übergeben worden, denn der Winter kam schon an diesem Wochenende vorbei.

Am frühen Morgen muß die Strecke geräumt werden. Da am Rand der Dahlener Heide der Schnee nicht so häufig ist fehlt ein richtiger Schneepflug. So muß der Schneehaufen vor den Loks von den Lokführern weggeschaufelt werden.

Nach dem Freiräumen der Strecke verschnaufen die Lokführer kurz, der Schneemann unterm Buchsbaum findet es lustig und feixt sich einen.

Aber schließlich geht der Personenzug planmäßig auf Strecke und ich kann endlich den Garten aufräumen...

1. August 2012 in der Schweiz

Der 1. August ist in der Schweiz der Bundesfeiertag. Auf vielen Gipfeln und Höhen werden wieder die Augustfeuer lodern, so wie zu Zeiten des Rütlischwurs, als die brennenden Burgen vom Freiheitswillen der Kantone und ihrem Kampf gegen die Habsburger Vögte zeugten. 

Herzlichen Glückwunsch allen Schweizern zum Feiertag.

Besondere Glückwünsche denen, die wir in den letzten zwanzig Jahren persönlich oder per Medien kennengelernt haben. Euer Land ist schön, behütet es.

Ute & Hans

Der 1. August 2012 ist aber auch der Feiertag der Jungfraubahn, seit 100 Jahren fährt diese einmalige Bahn durch die Felswände von Eiger und Mönch hinauf zum Jungfraujoch in 3454 m Höhe - Top of Europe.
Im Juli 2012 haben wir uns wieder einmal in der Jungfrauregion umgeschaut. Tolle Wanderungen, schöne Ausflüge mit Bus und Bahn - es waren wieder Ferien (*) der Extraklasse.

Hier sind ein paar Impressionen von der Hundertjährigen.

(*) Ferien, nicht Urlaub!

2061 m hoch liegt die Kleine Scheidegg. Auf dieser Paßhöhe zwischen Eiger und Lauberhorn befindet sich neben Hotels und Berghütten die Endstation der beiden Wengernalpbahnstrecken von Grindelwald bzw. von Lauterbrunnen/Wengen. 
Hier hat auch die Jungfraubahn ihren Ausgangspunkt. Mit 1000 mm Spurweite, 1125 V Drehstrom 50 Hz machen sich die creme/orangenen bzw. roten Zahnradbahnen auf ihren 9,3 km langen Weg und erklettern dabei 1393 Höhenmeter.
Manchmal ist auch der exklusive Eiger Ambassador Expreß (He 2/2 #11, B2 #17, B2 #17) auf der Strecke zu erleben. Alle Fahrzeuge dieses Zuges stammen aus dem Eröffnungsjahr 1912.
Die Strecke führt zunächst vor dem Massiv des Eiger inmitten blühender Almwiesen steil aufwärts, teilweise geschützt von Lawinengalerien.  

BDhe 4/8 #213 (1992) und #218 (2002) passieren den Fallboden.

BDhe 2/4 #209 und Bt #33 (1964) vor den Felswänden von Mönch und Jungfrau. Tief unten liegt die Mulde des Eigergletschers. Irgendwann ging er einmal bis dort runter...

BDhe 2/4 #206 und Bt #30 (1961) in der Station Eigergletscher, kurz vor der Einfahrt in den Tunnel.

Die kühne Idee des Adolf Guyer- Zeller (1839 - 1899), festgehalten auf der berühmten Bleistiftskizze vom August 1893, ermöglicht uns heute mit Zwischenstopps in den Tunnelstationen Eigerwand (eröffnet 1903) und Eismeer (eröffnet 1905) das Jungfraujoch nach ca. 50minütiger Fahrt zu erreichen.

BDhe 4/8 #211 (1992) trägt den Namen des genialen Schweizer Unternehmers.

In der neuen "Alpinen Sensation" auf dem Jungfraujoch werden in dem Tunnel mit Fotos die Anstrengungen der Erbauer deutlich.

Der Blick auf das Eismeer, wie er sich im Juli 2012 bietet.

Für die Touristen, insbesondere die schneeungewohnten, gibt es auf der Jungfrau auch den "Snow Fun Park", das Gletscherplateu, den Eispalast und am Anfang des unterirdischen Allwetterbereichs als Einstieg unter leuchtenden Edelweißblüten die verspielten "Little dreams of Switzerland". 
Aber eine Bitte habe ich: Es reicht, macht aus dem Jungfraujoch keinen Vergnügungspark mit Würschtelbuden und Rummelattraktionen. Das hat das Jungfraujoch nicht verdient!

Es ist viel schöner über das Ewigschneefeld oder den Gletscher zu laufen.
Auf dem Weg von der Mönchsjochhütte zurück zum Jungfraujoch wirkt sogar das Sphinx-Observatorium vor der Kulisse aus Blau, Fels, Eis und Schnee winzig wie Spielzeug - ein echter "Little dream of Switzerland".

                                                 Wacht auf Ihr Planer dieses Bogens... (Februar 2014)
MRB und VMS (Frühjahr 2016)  Gegenzug - Back to the roots (Herbst 2013)
Unvorsichtiger Igel und Impressionen aus Österreich (September 2015) Sandsäcke und Tage der Industriekultur (Spätsommer 2013) 
Die letzte in der Schweiz gebaute Dampflokomotive für Vollbahnen (Mai 2015) Saisonstart (Frühjahr 2013)
Stippvisite im Reich der Mitte (März 2015) Russischer Sonntag und die Abfahrtstafel des Chemnitzer Bahnhofs (Jahresanfang 2013)
Es reicht mit diesem Himmelsesel (Jahreswechsel 2014/15) Positivmeldungen: Schöne Kultur und schöner Winter (Winter 2012)
Allegra, Musik zum Fest und die Kreuzspinne (Sommer 2014) Negativmeldungen vom Vogtlandexpreß, von Y-Schwellen und Meisen (Herbst 2012)
175 Jahre Erste deutsche Ferneisenbahn Leipzig-Dresden (April 2014) 100 Jahre Jungfraubahn (August 2012)
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letzte Änderung: 10.05.2017  16.05.17

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